Finz: Mit einer zentralen Buchhaltungslösung im Bund einen Beitrag zur Verwaltungsreform leisten

Wien (20.01.2003) - Im Ministerrat wurde heute die Gründung einer Buchhaltungsagentur des Bundes - d.h. aller Ressorts gemeinsam -beschlossen. "Damit setzen wir einen entscheidenden, nachhaltigen und kurzfristig realisierbaren Beitrag zur Verwaltungsreform und Budgeteinsparung", zeigt sich Finanzstaatssekretär Alfred Finz zufrieden, der mit der Konzeption und Realisierung des Projektes beauftragt ist. ****

Der vorliegende Gesetzesentwurf sieht die Errichtung einer Buchhaltungsagentur des Bundes in Form einer Anstalt öffentlichen Rechts und die dafür nötigen Anpassungen des Bundeshaus-haltsgesetzes vor. Die derzeitigen 32 Buchhaltungen des Bundes werden in einer zentralen Agentur zusammengefasst. Diese wird über eine Zentralstelle mit Geschäftsführung und Support- bzw. Servicestab in Wien geführt. In Graz, Linz und Innsbruck werden Landes-geschäftsstellen eingerichtet. Die Agentur nimmt am 1. April 2004 ihre Tätigkeit auf.

Eine zentrale Rolle nimmt der elektronische Akt ein. Alle Vorgänge werden durch die Verwendung der Haushaltssoftware elektronisch erfasst. Vorgesehen ist auch eine Umstellung des Kontrollsystems:
Geprüft wird in erster Linie stichprobenweise. Bei Auffälligkeiten können die Prüfer dann sofort den elektronischen Akt aufrufen. Nur in Einzelfällen werden die Originalbelege auf Papier eingesehen. Staatssekretär Finz: "Durch diese Verschlankung und effiziente Steuerung können sowohl im personell-administrativen als auch im budgetären Bereich erhebliche Einsparungspotentiale erzielt werden. Das Einsparpotential allein bis 2006 beträgt mindestens 28 Mio Euro." (Schluss)

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