Sablatnig: Haider stellt Pfeifenberger den Sessel vor die Türe

FPÖ liefert volles Eingeständnis für ihr wirtschaftspolitisches Scheitern

Klagenfurt (ÖVP) - "Haider hat seinem Finanz- und Wirtschaftsreferent den Sessel vor die Türe gestellt", so bewertet LAbg. Ferdinand Sablatnig heute die Präsentation von Günther Willegger durch die FPÖ. Willegger sieht sich nach eigenen Angaben auch für ein Landesratsmandat bereit. Nachdem Haider "seinem" Wirtschaftsreferenten erst vor wenigen Monaten attestiert hatte "nicht sehr gut unterwegs" zu sein, setzt er Pfeifenberger nun mit der Nominierung Willeggers entgültig auf die Abschussliste. "Ein besseres Eingeständnis für das wirtschaftspolitische Scheitern Pfeifenbergers und der FPÖ hätte uns Dr. Haider wohl kaum liefern können", so Sablatnig.

Laut Sablatnig sei auch der persönliche Anspruch des Quereinsteigers höchst interessant. "Willegger taucht zuerst als SP-Kandidat für den Gemeinderat auf und verrenkt sich nun zu einem parteilosen Kandidaten für die FPÖ. Ein größerer politischer Wendehals war wohl kaum aufzutreiben", so Sablatnig.

Auch mit der Anti-Privilegien-Politik dürfte man es in der FPÖ nicht mehr so ernst nehmen, hat Willegger in seiner Funktion als Kärntner Nationalbankdirektor doch die großzügigste Pensionsregelung aller berufstätigen Kärntner vor Augen.

Zunehmend dunkle Wolken sieht Sablatnig auch für SP-Chef Ambrozy aufziehen, der mit seinem Kurs innerparteilich immer stärker unter Druck gerät. "Die SPÖ rückt immer näher an die FPÖ heran. Damit bleibt die ÖVP als einzige Alternative für alle veränderungsbereiten Kärntnerinnen und Kärntner übrig", so Sablatnig abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Volkspartei
Kommunikationsleitung
<mailto:kommunikation@oevpkaernten.or.at>
Tel +43 (0)463 5862 14
Fax +43 (0)463 5862 17

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OVK0002