Richau: Schober soll bei den Fakten bleiben

SPÖ stimmte im Parlament gegen mehr Geld und Planstellen für die Exekutive

Klagenfurt (ÖVP) - Den dringenden Appell bei den Fakten zu
bleiben, richtet heute VP-Sicherheitssprecher LAbg. Franz Richau an Rudolf Schober. "Die Kärntner SPÖ und allen voran Herr Schober treiben hier ein übles Spiel mit der Sicherheit", kritisiert Richau scharf. Schober soll lieber die Kärntner SP-Abgeordneten zum Nationalrat fragen, warum sie im Dezember gegen ein Sicherheitspaket gestimmt haben, das 36 Mio. Euro mehr für die Exekutive und 150 zusätzliche Planstellen bringen wird. "Ich schlage also vor, dass sich Schober zuerst an seine Genossen wendet, bevor er Bevölkerung und Beamte verunsichert", so Richau.

Das sicherheitspolitische Doppelspiel der SPÖ sei längst offengelegt. Auf Bundesebene gegen mehr Sicherheit zu stimmen und auf Landesebene mehr Sicherheit einzufordern, ist seit geraumer Zeit Strategie der SPÖ.
"Die Sozialdemokraten sollen damit aufhören, die Arbeit der Beamten schlecht zu machen, und endlich bei den Fakten bleiben", kritisiert Richau.
2004 gibt es keine Überstundeneinsparungen bei der Exekutive, stellt der Sicherheitssprecher klar. Personell würden mit 1. Mai 2004 930 Zöllner ins Innenministerium wechseln, es gäbe in diesem Jahr auch 770 Neuaufnahmen und derzeit 540 junge Beamte in Ausbildung. "Schober soll sich damit anfreunden, dass von diesen Maßnahmen auch Kärnten profitieren wird", so Richau abschließend.

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