AG - Graz: ÖH-Protestaktion schadet allen Studierenden nachhaltig

Wien (OTS) - "Es ist entsetzend, dass eine Institution wie die Österreichische Hochschülerschaft wieder einmal für redikale Meinungsmache missbraucht wird", verurteilt AG Graz-Obmann Philipp Reif die Besetzung des Sitzungssaals der Uni Wien und die Blockierung der Ringstraße durch die ÖH. "Durch diese Aktionen wird das Image aller Studierender Österreichs in der Öffentlichkeit nachhaltig geschädigt", befürchtet Reif.

Es hätte bessere Methoden gegeben, um der Forderung nach Rücknahme des Organisationsplans, der im übrigen nicht ganz so schlecht ist, wie die ÖH behauptet, Nachdruck zu verleihen. "Den Zusammenhang zwischen einem Uni-Organisationsplan und der Blockierung der Wiener Ringstraße wird die ÖH der Bevölkerung erst einmal erklären müssen", versteht Reif den Aktionismus der ÖH nicht.

Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, Lösungen im Gespräch zu suchen und nicht im Konflikt. "Nach dieser Aktion der ÖH wird es aber sicher nicht leichter werden, in Verhandlungen mit dem Rektor den Studierendeninteressen zum Durchbruch zu verhelfen", hält der Grazer AG-Obmann das Verhalten der ÖH für kontraproduktiv.

"Überdies ist es traurig, wenn die vielen StudierendenvertreterInnen, die für ihre Tätigkeit oft ihre Freizeit opfern, nun durch den Aktionismus der grün-roten-komumminstischen ÖH in der Öffentlichkeit das Image von Besetzern und Blockierern bekommen. Das haben sie nicht verdient", bedauert Philipp Reif die Vorgänge in Wien.

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