- 17.01.2004, 08:39:40
- /
- OTS0006 OTW0006
AG - Graz: ÖH-Protestaktion schadet allen Studierenden nachhaltig
Wien (OTS) - "Es ist entsetzend, dass eine Institution wie die
Österreichische Hochschülerschaft wieder einmal für redikale
Meinungsmache missbraucht wird", verurteilt AG Graz-Obmann Philipp
Reif die Besetzung des Sitzungssaals der Uni Wien und die Blockierung
der Ringstraße durch die ÖH. "Durch diese Aktionen wird das Image
aller Studierender Österreichs in der Öffentlichkeit nachhaltig
geschädigt", befürchtet Reif.
Es hätte bessere Methoden gegeben, um der Forderung nach Rücknahme
des Organisationsplans, der im übrigen nicht ganz so schlecht ist,
wie die ÖH behauptet, Nachdruck zu verleihen. "Den Zusammenhang
zwischen einem Uni-Organisationsplan und der Blockierung der Wiener
Ringstraße wird die ÖH der Bevölkerung erst einmal erklären müssen",
versteht Reif den Aktionismus der ÖH nicht.
Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, Lösungen im Gespräch
zu suchen und nicht im Konflikt. "Nach dieser Aktion der ÖH wird es
aber sicher nicht leichter werden, in Verhandlungen mit dem Rektor
den Studierendeninteressen zum Durchbruch zu verhelfen", hält der
Grazer AG-Obmann das Verhalten der ÖH für kontraproduktiv.
"Überdies ist es traurig, wenn die vielen
StudierendenvertreterInnen, die für ihre Tätigkeit oft ihre Freizeit
opfern, nun durch den Aktionismus der grün-roten-komumminstischen ÖH
in der Öffentlichkeit das Image von Besetzern und Blockierern
bekommen. Das haben sie nicht verdient", bedauert Philipp Reif die
Vorgänge in Wien.
OTS0006 2004-01-17/08:39
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AGE






