- 15.01.2004, 10:07:14
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In Wiener Neustadt entsteht Kompetenzzentrum für Notfallmedizin
Aufstockung des Personals garantiert Rund-um-die-Uhr-Versorgung
St. Pölten (NLK) - Bereits jetzt ist das Krankenhaus Wiener
Neustadt in Niederösterreich führend in allen Belangen der
präklinischen Notfallmedizin: Neben einem Notarztwagen und dem
Notarzthubschrauber "Christophorus 3" ist seit 1999 hier auch der in
Österreich bisher einzige Intensivtransporthubschrauber stationiert.
Seit 1997 gibt es darüber hinaus auch einen Sekundär-Notarztwagen.
Zusätzlich werden Aufgaben in der Ausbildung und Forschung
wahrgenommen.
"Im Krankenhaus Wiener Neustadt soll aber in Zukunft nicht nur
eine optimale Notfallversorgung angeboten werden. Das Krankenhaus
bietet sich auch als Standort einer Koordinationsstelle für
Unterbringungsprobleme von Patienten an. Zukünftig sollen darüber
hinaus auch alle Notarzthubschraubereinsätze der Ostregion hier
disponiert werden", begrüßte heute, Donnerstag, Gesundheits-Landesrat
Emil Schabl die Einrichtung eines Kompetenzzentrums für
Notfallmedizin in Wiener Neustadt. "Durch die zentrale Koordination
kann für die Patienten wertvolle Zeit gewonnen werden, und die
Behandlung der Patienten wird weiter optimiert. Das ist es
schließlich, worum es uns in allen Bestrebungen geht: Die
Gesundheitsversorgung der Niederösterreicher noch weiter zu
verbessern."
Die Stadtgemeinde Wiener Neustadt als Rechtsträger des
Krankenhauses Wiener Neustadt wird zur Abgeltung für die Errichtung
und den Betrieb des Kompetenzzentrums für Notfallmedizin an der
Abteilung Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin im Jahr 2004 eine
Förderung von 243.000 Euro aus Mitteln des Landes Niederösterreich
erhalten. "Der Personalstand muss um drei Fachärzte aufgestockt
werden. Um den Betrieb rund um die Uhr gewährleisten zu können, ist
die Anwesenheit eines Facharztes für Anästhesie und Intensivmedizin
erforderlich. Um den Dienstplan aufrecht erhalten zu können, ist es
absolut unumgänglich, den Personalstand aufzustocken", meinte Schabl.
"Gerade in der Notfallmedizin geht es schließlich nicht nur um die
bestmögliche, sondern vor allem die schnellstmögliche Versorgung der
Patienten, die oft über Leben und Tod entscheidet. Ich bin froh, dass
nun hier mit Unterstützung des Landes dieses wichtige
Kompetenzzentrum geschaffen werden kann", so Schabl abschließend.
OTS0048 2004-01-15/10:07
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