• 14.01.2004, 13:03:17
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  • OTS0139 OTW0139

WdF fordert Steuer-Impuls für Österreichs Führungskräfte

Inflationsbereinigung der Progressionsstufen abermals vorgeschlagen

Wien (OTS) - Wo bleiben die Impulse für Österreichs
Leistungsträger - das fragt sich das Wirtschaftsforum der
Führungskräfte, da die Details zur geplanten Steuerreform auf dem
Tisch liegen. Ein klarer Appell geht an die Regierung, bei der
geplanten Einkommenssteuer-Reform zumindest die längst fällige
Inflationsbereinigung der Progressionsstufen zu berücksichtigen.

Es stehe außer Zweifel: die Senkung der KöSt wird positive Impulse
für den Wirtschaftstandort Österreich bringen. In dieser Frage sieht
das WdF eine seiner Forderungen großteils erfüllt. Beim Thema
Einkommenssteuer allerdings setze sich der Trend der letzten Jahre
fort - bei den Führungskräften wird gespart, mehr noch: Leistung
scheint in Österreich in keiner Weise honoriert zu werden. "Seit 1989
wurde bei dieser Gruppe der Wegfall des allgemeinen Absetzbetrag
beschlossen, die Steuerbefreiung von Überstundenzuschläge aufgehoben
und die steuerliche Begünstigung von Pensionsabfindungen gestrichen.
Bei dieser Reform werden abermals Österreichs Leistungsträger in
keiner Weise berücksichtigt", so Friederike Hladky, Geschäftsführerin
des unabhängigen Führungskräfte-Netzwerks WdF.

Das WdF appelliert in diesem Zusammenhang nochmals an die
Regierung, die bereits im Herbst geforderte Inflationsbereinigung
der Progressionsstufen - auch bekannt als "Kalte Progression" - in
die Reform einzubauen. (siehe OTS0162 vom 23.10.2003) Dies sei eine
Möglichkeit, die Führungskräfte des Landes in seinen Bemühungen zu
unterstützen. Wie das Wirtschaftsforum der Führungskräfte in diesem
Zusammenhang betont, vermissen die WdF-Mitglieder - durchwegs
österreichische Führungskräfte - die klaren Signale seitens der
Politik. "Es darf nicht vergessen werden, dass 180.000 Führungskräfte
des Landes immerhin ein Fünftel der Steuerreinnahmen aus Lohn- und
Einkommenssteuer leisten.", so Hladky. "Jetzt geht es darum, dass
diese Gruppe nicht ein weiteres Mal bei einer Steuerreform durch den
Rost fällt."

OTS0139    2004-01-14/13:03

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WDF

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