WdF fordert Steuer-Impuls für Österreichs Führungskräfte

Inflationsbereinigung der Progressionsstufen abermals vorgeschlagen

Wien (OTS) - Wo bleiben die Impulse für Österreichs Leistungsträger - das fragt sich das Wirtschaftsforum der Führungskräfte, da die Details zur geplanten Steuerreform auf dem Tisch liegen. Ein klarer Appell geht an die Regierung, bei der geplanten Einkommenssteuer-Reform zumindest die längst fällige Inflationsbereinigung der Progressionsstufen zu berücksichtigen.

Es stehe außer Zweifel: die Senkung der KöSt wird positive Impulse für den Wirtschaftstandort Österreich bringen. In dieser Frage sieht das WdF eine seiner Forderungen großteils erfüllt. Beim Thema Einkommenssteuer allerdings setze sich der Trend der letzten Jahre fort - bei den Führungskräften wird gespart, mehr noch: Leistung scheint in Österreich in keiner Weise honoriert zu werden. "Seit 1989 wurde bei dieser Gruppe der Wegfall des allgemeinen Absetzbetrag beschlossen, die Steuerbefreiung von Überstundenzuschläge aufgehoben und die steuerliche Begünstigung von Pensionsabfindungen gestrichen. Bei dieser Reform werden abermals Österreichs Leistungsträger in keiner Weise berücksichtigt", so Friederike Hladky, Geschäftsführerin des unabhängigen Führungskräfte-Netzwerks WdF.

Das WdF appelliert in diesem Zusammenhang nochmals an die Regierung, die bereits im Herbst geforderte Inflationsbereinigung der Progressionsstufen - auch bekannt als "Kalte Progression" - in die Reform einzubauen. (siehe OTS0162 vom 23.10.2003) Dies sei eine Möglichkeit, die Führungskräfte des Landes in seinen Bemühungen zu unterstützen. Wie das Wirtschaftsforum der Führungskräfte in diesem Zusammenhang betont, vermissen die WdF-Mitglieder - durchwegs österreichische Führungskräfte - die klaren Signale seitens der Politik. "Es darf nicht vergessen werden, dass 180.000 Führungskräfte des Landes immerhin ein Fünftel der Steuerreinnahmen aus Lohn- und Einkommenssteuer leisten.", so Hladky. "Jetzt geht es darum, dass diese Gruppe nicht ein weiteres Mal bei einer Steuerreform durch den Rost fällt."

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