- 14.01.2004, 12:55:41
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Obdachlos
Pittermann muss dringend handeln Obdachlosligkeit sei nach wie vor eines der großen kommunalen Probleme in Wien. Zwar sei die Stadt Wien in den letzten Jahren in der Lage gewesen mit guten Konzepten Maßnahmen gegen Wohnungslosigkeit zu setzen, die Stagnation der Umsetzung auf Grund der Ressourcenverknappung sei allerdings unübersehbar, stellt die Sozialsprecherin der Wiener Grünen Gemeinderätin Susanne Jerusalem fest. Es müsse umgehend gehandelt werden, zu hoffen sei, dass die nunmehr zuständige Stadträtin Dr. Pittermann die Dringlichkeit der Situation zu erkennen.
Sofortige Maßnahmen seien in folgenden Bereichen dringend notwendig:
1. Psychisch kranke Obdachlose müssen untergebracht und betreut
werden
2. Obdachlose Frauen brauchen eine adäquate Unterbringung. Das
Angebot, so Jerusalem sei dürftig, das unterlaufe jede Chance auf
Emanzipation und zwinge die Frauen in eine menschenunwürdige
Abhängigkeit.
3. Viele aidskranke und suchtkranke Menschen, die obdachlos sind,
stehen ohne jede Hilfe auf der Straße und keine Abteilung fühlt sich
zuständig.
4. Jährlich werden mehr Menschen delogiert, allein aus
Gemeindewohnungen sind es jährlich rund 3000 Menschen, die laut
Wohnamt "freigemacht" werden.
Gemeinderätin Jerusalem fordert daher, dass der Fonds Soziales Wien
unter der politischen Verantwortung von Stadträtin Pittermann rasch
Problemlösungen in die Wege leitet.
Rückfragehinweis: Pressereferat, Grüner Klub im Rathaus, Tel.: 4000 - 81814, http://wien.gruene.at
OTS0134 2004-01-14/12:55
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