Obdachlos

Pittermann muss dringend handeln Obdachlosligkeit sei nach wie vor eines der großen kommunalen Probleme in Wien. Zwar sei die Stadt Wien in den letzten Jahren in der Lage gewesen mit guten Konzepten Maßnahmen gegen Wohnungslosigkeit zu setzen, die Stagnation der Umsetzung auf Grund der Ressourcenverknappung sei allerdings unübersehbar, stellt die Sozialsprecherin der Wiener Grünen Gemeinderätin Susanne Jerusalem fest. Es müsse umgehend gehandelt werden, zu hoffen sei, dass die nunmehr zuständige Stadträtin Dr. Pittermann die Dringlichkeit der Situation zu erkennen.

Sofortige Maßnahmen seien in folgenden Bereichen dringend notwendig:
1. Psychisch kranke Obdachlose müssen untergebracht und betreut werden
2. Obdachlose Frauen brauchen eine adäquate Unterbringung. Das Angebot, so Jerusalem sei dürftig, das unterlaufe jede Chance auf Emanzipation und zwinge die Frauen in eine menschenunwürdige Abhängigkeit.
3. Viele aidskranke und suchtkranke Menschen, die obdachlos sind, stehen ohne jede Hilfe auf der Straße und keine Abteilung fühlt sich zuständig.
4. Jährlich werden mehr Menschen delogiert, allein aus Gemeindewohnungen sind es jährlich rund 3000 Menschen, die laut Wohnamt "freigemacht" werden.

Gemeinderätin Jerusalem fordert daher, dass der Fonds Soziales Wien unter der politischen Verantwortung von Stadträtin Pittermann rasch Problemlösungen in die Wege leitet.

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