Wirtschaftsbund: Steuerreform und Wirtschaftspolitik im Interesse der Klein- und Mittelbetriebe

Wien, 12. Jänner 2004 (ÖWB) Vordergründig nannte heute, Montag, der Generalsekretär des Wirtschaftsbundes Karlheinz Kopf die Kritik der Opposition an der geplanten Steuerreform. „Mit der Realität dieser wichtigen Steuerreform und den von der Regierung bereits gesetzten Maßnahmen, hat das nichts zu tun. Faktum ist, dass alle von dieser Steuerreform profitieren werden, gerade auch die Kleinst- und Kleinbetriebe, für welche auch schon eine ganze Reihe von Erleichterungen durchgesetzt werden konnten“. Die Reduktion des KÖST-Satzes sei das Gebot der Stunde für den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Österreich. ****

So würde durch die Tarifreform die Zahl der von der Einkommenssteuer befreiten Unternehmer um ein Drittel steigen. Das betreffe zu aller erst die Kleinst- und Kleinbetriebe.

Um die Eigenkapitalsituation der Klein- und Mittelbetriebe zu verbessern, ist ab heuer außerdem die geringere Besteuerung der nicht entnommene Gewinne in Kraft, was insgesamt 400 Millionen Euro zu Gunsten der Klein- und Mittelbetriebe ausmache.

Mit der heuer einsetzenden weiteren Etappe der Lohnnebenkostensenkung um 140 Millionen Euro wurden die Lohnnebenkosten seit Amtsantritt der Bundesregierung insgesamt bereits um 600 Millionen Euro reduziert.

Zudem sind 100 Millionen Euro budgetiert für den 50prozentigen Kostenersatz für Arbeits- und Freizeitunfälle und die Mindestbeitragsgrundlage der Selbstständigen zur Krankenversicherung wurde um 50 Prozent gesenkt.

„Zusammen mit der Verlängerung der Investitionszuwachsprämie und der massiven Aufstockung der Mittel für wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung sowie der deutlichen Erhöhung der Forschungs- und Bildungsfreibeträge, wurden von der Koalition Maßnahmen gesetzt, die insbesondere die mittelständische Wirtschaft unterstützen. Die Kritik der Opposition geht ins Leere“, so Kopf abschließend.

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