Haider strebt neue Ziele in Altenversorgung an

"Erfreulich, dass auch Kandut Erfolgsweg bestätigt" - Sozialkonzept 2010 vereinbaren!

Klagenfurt 2004-01-12 (fpd) "Es ist erfreulich, dass erstmals und endlich auch Sozialreferentin Dr. Gabrielle Schaunig-Kandut anerkennt, dass in Kärnten in der Sozialpolitik einiges weitergegangen ist. Daran hat sie ebenso Anteil wie die gesamte Landesregierung. Denn als Landeshauptmann räumte ich dem Aufholprogramm bei den Alten- und Pflegeheimen höchste Priorität ein. Denn wir mussten jahrelang vernachlässigte Heime wie jene in Völkermarkt oder Wolfsberg sanieren und zusätzliche neue erreichten", erklärte Landeshauptmann Dr. Jörg Haider.

Diese ablaufende Legislaturperiode habe unter dem Motto gestanden, Versäumnisse in der stationären Versorgung älterer Menschen aufzuholen und neue Angebote zu schaffen. Die nächste Periode müsse ihren Schwerpunkt in der Unterstützung der Pflege zuhause haben. Dabei gelte es, alle Familien und Lebensgemeinschaften zu unterstützen, welche Angehörige zuhause versorgen. Mit dem Pilotprojekt des Pflegeschecks, bei dem jetzt im Jänner die Empfänger des Schecks in Waidmannsdorf und in Steindorf mittels Zuschriften ermittelt werden und im Februar die Scheckverteilung stattfindet, würden die Grundlagen dafür erarbeitet.

Noch in diesem Monat starte auch das Pflege-Service- und Nottelefon 0800-230130. Fachleute geben dabei rund um die Uhr Auskünfte über alle Fragen der Pflege. "Ausgehend von diesem Service sollte in Zukunft eine Pflegebettenbörse, wobei jeder Interessent auf kurzem Wege erfährt, wo ein Heimplatz frei wird sowie ein Pflegenotdienst eingeführt werden. Diese müsste rund um die Uhr Unterstützung in der Pflege zuhause anbieten. Die zukünftige Einführung eines solchen Dienstes sollte das große Ziel der Sozialpolitik sein, wobei eine bessere Zusammenarbeit aller Anbieter von sozialen Diensten wünschenswert wäre", betonte Haider.

Abschließend wies er darauf hin, dass mit einem Kärnten Sozialkonzept 2010, auf das sich alle Parteien nach der Wahl verständigen sollten, gemeinsame Ziele festgelegt werden. "Mehr Zusammenarbeit und weniger parteipolitisches Geplänkel werden Kärnten in der Sozialpolitik weiterbringen. Die Fortschritte, welche Schaunig-Kandut erwähnt hat, werden wir auch in Zukunft erzielen könne. Darin sehe ich eine wichtige Herausforderung als Landeshauptmann in der nächsten Periode", sagte Dr. Haider abschließend.

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