• 12.01.2004, 13:52:31
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Haider strebt neue Ziele in Altenversorgung an

"Erfreulich, dass auch Kandut Erfolgsweg bestätigt" - Sozialkonzept 2010 vereinbaren!

Klagenfurt 2004-01-12 (fpd) "Es ist erfreulich, dass erstmals und
endlich auch Sozialreferentin Dr. Gabrielle Schaunig-Kandut
anerkennt, dass in Kärnten in der Sozialpolitik einiges
weitergegangen ist. Daran hat sie ebenso Anteil wie die gesamte
Landesregierung. Denn als Landeshauptmann räumte ich dem
Aufholprogramm bei den Alten- und Pflegeheimen höchste Priorität ein.
Denn wir mussten jahrelang vernachlässigte Heime wie jene in
Völkermarkt oder Wolfsberg sanieren und zusätzliche neue erreichten",
erklärte Landeshauptmann Dr. Jörg Haider.

Diese ablaufende Legislaturperiode habe unter dem Motto gestanden,
Versäumnisse in der stationären Versorgung älterer Menschen
aufzuholen und neue Angebote zu schaffen. Die nächste Periode müsse
ihren Schwerpunkt in der Unterstützung der Pflege zuhause haben.
Dabei gelte es, alle Familien und Lebensgemeinschaften zu
unterstützen, welche Angehörige zuhause versorgen. Mit dem
Pilotprojekt des Pflegeschecks, bei dem jetzt im Jänner die Empfänger
des Schecks in Waidmannsdorf und in Steindorf mittels Zuschriften
ermittelt werden und im Februar die Scheckverteilung stattfindet,
würden die Grundlagen dafür erarbeitet.

Noch in diesem Monat starte auch das Pflege-Service- und Nottelefon
0800-230130. Fachleute geben dabei rund um die Uhr Auskünfte über
alle Fragen der Pflege. "Ausgehend von diesem Service sollte in
Zukunft eine Pflegebettenbörse, wobei jeder Interessent auf kurzem
Wege erfährt, wo ein Heimplatz frei wird sowie ein Pflegenotdienst
eingeführt werden. Diese müsste rund um die Uhr Unterstützung in der
Pflege zuhause anbieten. Die zukünftige Einführung eines solchen
Dienstes sollte das große Ziel der Sozialpolitik sein, wobei eine
bessere Zusammenarbeit aller Anbieter von sozialen Diensten
wünschenswert wäre", betonte Haider.

Abschließend wies er darauf hin, dass mit einem Kärnten Sozialkonzept
2010, auf das sich alle Parteien nach der Wahl verständigen sollten,
gemeinsame Ziele festgelegt werden. "Mehr Zusammenarbeit und weniger
parteipolitisches Geplänkel werden Kärnten in der Sozialpolitik
weiterbringen. Die Fortschritte, welche Schaunig-Kandut erwähnt hat,
werden wir auch in Zukunft erzielen könne. Darin sehe ich eine
wichtige Herausforderung als Landeshauptmann in der nächsten
Periode", sagte Dr. Haider abschließend.

OTS0146    2004-01-12/13:52

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK

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