VP-Parzer: Lasche Schneeräumung durch MA 48

Nebenstraßen und Gehsteige vielerorts noch immer nicht geräumt

Wien (VP-Klub): Man könne sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die MA 48 jedes Jahr aufs Neue vom Wintereinbruch völlig überrascht werde, stellt der Donaustädter ÖVP-Bezirksparteiobmann LAbg. Robert Parzer kritisch fest. Noch Tage nach den ersten Schneefällen sind zahlreiche Verkehrsflächen und Fußwege durch Schnee und Matsch nahezu unpassierbar. Parzer habe zwar Verständnis dafür, dass bei starken Schneefällen, wie dies in den letzten Tagen der Fall war, Prioritäten gesetzt werden und kurzfristig alle Räumkräfte auf die Hauptverkehrswege und die Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs konzentriert werden, aber die Räumarbeiten dürften danach nicht ins Stocken geraten.

"Mit dem massiven Schneefall ist es zumindest vorübergehend vorbei und es ist hoch an der Zeit, dass die Schneeräumung in Wien auf Seitenstraßen, Gehsteige und Parkplätze ausgedehnt wird", kritisiert Parzer den auffallend laschen Räumeinsatz der MA 48. Die Vernachlässigung von Seitenstraßen, Nebenfahrbahnen, Gehsteigen und Parkplätzen könne schon als grob fahrlässig bezeichnet werden. Nicht nur, dass man als Fußgänger - auch innerstädtisch - noch immer durch knietiefen, mittlerweile zu Matsch gewordenen Schnee waten müsse, worunter besonders ältere Wienerinnen und Wiener zu leiden hätten, so wären auch Parkplätze bei Krankenhäusern und Schulen sowie die Haltestellenbereiche der Wiener Linien noch immer nicht ungehindert benutzbar. Diese Zustände sind unzumutbar und gefährlich, so Parzer.

In Betriebskosten für Gemeindewohnungen ist auch Schneeräumung inkludiert

Die Behauptung der SPÖ-Stadtregierung, dass durch Maßnahmen der Bundesregierung hinsichtlich einer sinnvollen Hausmeister-Regelung die Schneeräumung nicht funktioniere, sei einfach lächerlich. Aber immer, wenn die SPÖ dominierte Stadtverwaltung, im konkreten Fall die zuständige Stadträtin Kossina, versagt, komme von sozialistischerer Seite reflexartig der Vorwurf, dass daran nur der Bund Schuld sein könne. Für Wohnhäuser im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde Wien sei immer noch die Gemeinde verantwortlich. Und in den nicht geringen Betriebskosten, die von den Mietern zu bezahlen sind, seien auch die Kosten für Schneeräumung enthalten. Wenn nun aber die Gemeinde nicht im Stande sei, ihren diesbezüglichen Pflichten nachzukommen, so solle sie sich privater Dienstleister bedienen, schlägt Parzer vor. "Die Stadtverwaltung, allen voran Stadträtin Kossina, wäre gut beraten, sich bei Zeiten darum zu kümmern und die erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen," betonte Parzer abschließend.

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