Dirnberger ergänzt ÖAAB-Obmann bei Forderungen zu Steuerreform

Endlich Senkung der Lohnsteuertarife statt weiterer Geschenke der Regierung an Konzerne

Wien (OTS) - AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger ergänzt heute seinen Bundesobmann, Fritz Neugebauer (ÖAAB), bei dessen Forderungen an eine Steuerreform: "Bei einer Steuerreform muss für die Arbeitnehmer eine Senkung der Lohnsteuertarife das zentrale Ziel sein. Irgendwelche Peanuts wie die von Neugebauer geforderte Erhöhung des Alleinverdiener- und Kinderabsetzbetrages, sind sicher zuwenig."

Dirnberger verweist darauf, dass die Arbeitnehmer mit ihrer Lohnsteuer den Löwenanteil des Steueraufkommens der Republik erbringen und mit der Lohnsteuer die stärksten Steigerungen der Steuerbelastungen hinnehmen mussten. Daher steht ihnen auch endlich eine deutliche Entlastung in Form einer Tarifsenkung zu, alles andere ist Augenauswischerei. Dirnberger: "Ich hoffe, der neue ÖAAB-Obmann gibt sich für derartiges nicht her!"

Die Massenkaufkraft wurde, so Dirnberger, durch wiederholte, von der Regierung beschlossenen Belastungen für die ArbeitnehmerInnen erschöpft. "Statt eine Steuerreform mit der längst überfälligen Senkung der Lohnsteuer für die breite Schicht der ArbeitnehmerInnen durchzuführen, habe für Schüssel & Co die Senkung der Körperschaftssteuer Priorität, die mit effektiven 17 Prozent ohnehin den europaweit drittniedrigsten Wert hat. Das Weihnachtsgeschäft 2003 hat deutlich gezeigt, dass - statt weiteren Geschenken an Konzerne -den Menschen endlich wieder Geld für das Ankurbeln der heimischen Wirtschaft gegeben werden muss", so AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger.

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