Neugebauer: Entlastung der Familien muss Vorrang haben

Gezielte Förderung der Familien und des Mittelstandes bedeutet unmittelbare Kaufkraftstärkung

Wien, 5. Jänner 2004 (ÖVP-PK) "Bei der zweiten Etappe der Steuerreform muss es ein klares Signal zur Entlastung der Familien geben. Nicht zuletzt die demographische Entwicklung verlangt es von uns, die Gründung und Erhaltung einer Familie leistbarer zu machen", sagte heute, Montag, ÖAAB-Bundesobmann Abg.z.NR Fritz Neugebauer.****

Konkret tritt der ÖAAB-Bundesobmann für eine deutliche Anhebung des Alleinverdienerabsetzbetrages und des Kinderabsetzbetrages, sowie für die volle Absetzbarkeit von Mehraufwänden, die im Zuge von Betreuung, Pflege und Erziehung von Familienmitgliedern entstanden sind, ein.

Weiters muss es für Neugebauer bei der Steuerreform 2005 zu einer umfassenden Reform und Vereinfachung des Tarifssystems kommen. Eine Tarifreform müsse eine deutliche Entlastung des Mittelstandes zum Ziel haben. "Zu einer Verringerung der Tarifstufen muss es vor allem bei jenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern kommen, deren Einkommen zwischen dem Durchschnitt und der Höchstbeitragsgrundlage liegt. Um eine wirkliche Entlastung zu gewährleisten, muss es daher zu einer deutlichen Verbreiterung der ersten beiden Tarifstufen kommen", so Neugebauer.

Für Neugebauer ist eine umfassende Steuerreform auch eine entscheidende Standortfrage. "Durch eine gezielte Entlastung der Familien und des Mittelstandes kommt es auch zu einer unmittelbaren Kaufkraftstärkung und somit zu einer direkt wirksamen Förderung der Binnennachfrage", so der ÖAAB-Bundesobmann abschließend.

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