- 05.01.2004, 12:55:02
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Neugebauer: Entlastung der Familien muss Vorrang haben
Gezielte Förderung der Familien und des Mittelstandes bedeutet unmittelbare Kaufkraftstärkung
Wien, 5. Jänner 2004 (ÖVP-PK) "Bei der zweiten Etappe der
Steuerreform muss es ein klares Signal zur Entlastung der Familien
geben. Nicht zuletzt die demographische Entwicklung verlangt es von
uns, die Gründung und Erhaltung einer Familie leistbarer zu machen",
sagte heute, Montag, ÖAAB-Bundesobmann Abg.z.NR Fritz Neugebauer.****
Konkret tritt der ÖAAB-Bundesobmann für eine deutliche Anhebung
des Alleinverdienerabsetzbetrages und des Kinderabsetzbetrages, sowie
für die volle Absetzbarkeit von Mehraufwänden, die im Zuge von
Betreuung, Pflege und Erziehung von Familienmitgliedern entstanden
sind, ein.
Weiters muss es für Neugebauer bei der Steuerreform 2005 zu einer
umfassenden Reform und Vereinfachung des Tarifssystems kommen. Eine
Tarifreform müsse eine deutliche Entlastung des Mittelstandes zum
Ziel haben. "Zu einer Verringerung der Tarifstufen muss es vor allem
bei jenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern kommen, deren Einkommen
zwischen dem Durchschnitt und der Höchstbeitragsgrundlage liegt. Um
eine wirkliche Entlastung zu gewährleisten, muss es daher zu einer
deutlichen Verbreiterung der ersten beiden Tarifstufen kommen", so
Neugebauer.
Für Neugebauer ist eine umfassende Steuerreform auch eine
entscheidende Standortfrage. "Durch eine gezielte Entlastung der
Familien und des Mittelstandes kommt es auch zu einer unmittelbaren
Kaufkraftstärkung und somit zu einer direkt wirksamen Förderung der
Binnennachfrage", so der ÖAAB-Bundesobmann abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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