- 30.12.2003, 11:09:28
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Die Hilfe geht weiter: THW-Suchteam kehrt heute aus dem Erdbebengebiet zurück
Bonn (OTS) - Bonn, 30. Dezember 2003 Das Team der
Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland (SEEBA) des Technischen
Hilfswerks kehrt heute aus dem südiranischen Katastrophengebiet
zurück. Die Chartermaschine aus Teheran mit 27 THW-Einsatzkräften an
Bord wird voraussichtlich am frühen Abend am Frankfurter Flughafen
erwartet. (Aktuelle Angabe zur Ankunftszeit entnehmen Sie bitte den
Hinweisen auf www.thw.de).
In den vergangenen vier Tagen waren die Erdbebenspezialisten im
Auftrag von Bundesinnenminister Otto Schily und auf Ersuchen des
Auswärtigen Amtes in der vom Erdbeben fast völlig zerstörten Stadt
Bam im Einsatz, mit dem Auftrag nach Verschütteten zu suchen. Die
parlamentarische Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, Ute
Vogt, und der für den Einsatz im Iran verantwortliche Referatsleiter
des Auswärtigen Amtes, Detlev Rünger, werden die Einsatzkräfte des
THW und der anderen an dem Einsatz beteiligten Hilfsorganisationen am
Frankfurter Flughafen willkommen heißen.
Unterdessen hat das gestern im Iran eingetroffene 13-köpfige
Trinkwasserexpertenteam die Arbeit aufgenommen und mit der
Aufbereitung und der Verteilung von Wasser im Stadtgebiet begonnen.
Neben drei Trinkwasseraufbereitungsanlagen hat das THW 1.700 Decken,
300 Winterjacken, 500 Feldbetten sowie 2,3 Tonnen Verbandsmaterial
und mehr als 1 Millionen Einheiten dringend benötigter Medikamente in
das Erdbebengebiet gebracht.
Allein in den letzten dreieinhalb Jahren waren die SEEBA-
Einsatzkräfte vier Mal im Einsatz, zuletzt im Mai dieses Jahres in
Algerien. Die SEEBA wurde 1986 nach dem schweren Erdbeben in Mexiko
ins Leben gerufen, um weltweit nach Erdbebenkatastrophen schnell und
wirksam den Menschen in Not Hilfe leisten zu können. Die
Trinkwasserspezialisten des THW waren zuletzt im Mai diesen Jahres
für vier Wochen an drei Standorten im Süden Sri Lankas im Einsatz.
Infolge der starken Monsunregenfälle hatten schwere Überflutungen
über 100.000 Brunnen verseucht und die Wasserversorgung brach
zusammen. Die THW-Spezialisten lieferten sauberes Trinkwasser an die
Bevölkerung, stellten Wassertanks auf, reinigten Brunnen und
analysierten Wasserproben.
Weitere Informationen finden Sie im Internet auf http://www.thw.de
ots-Originaltext: Bundesanstalt THW Technisches Hilfswerk
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=12003
OTS0081 2003-12-30/11:09
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