- 19.12.2003, 08:22:00
- /
- OTS0007 OTW0007
VP-Strobl: Alle Lehrer müssen ihre Lehrverpflichtung erfüllen
Sonderrechte für einzelne Lehrergruppen abschaffen
Wien (VP-Klub): Neben Neuverhandlungen im Finanzausgleich, soll Wien
Umstrukturierung der Lehrerbesetzung nützen und Fragen der Effizienz
prüfen, forderte heute der Bildungssprecher der Wiener Volkspartei,
LAbg. Walter Strobl, anlässlich der Bildungsdebatte im Wiener
Landtag.
„Derzeit ist es so, dass es eine kleine Hundertschaft an besonders
privilegierten Lehrern gibt. Zu diesen Privilegien zählen
automatische Mehrdienstleistungen, keine Subplierungsverpflichtung,
Beratungs- und Elterngespräche am Vormittag und Therapiesitzungen,
die mit herkömmlichem Unterricht nichts zu tun haben“, erklärte
Strobl. Das sei ein Affront für 95 % der Lehrer, die ihre rund 22
Stunden in der Woche mit konkretem Unterricht, viel Vorbereitung und
zusätzlichen Beratungsgesprächen außerhalb der Dienstzeit verbringen.
Strobl forderte den Wiener Stadtschulrat daher auf, einheitliche
dienstrechtliche Bestimmungen für alle Lehrer zu entwickeln.
Berufsschwerpunkte, die nichts mit Unterrichten zu tun haben, sollen
entweder umgestellt oder ausgegliedert werden. „Alle Lehrer müssen
eine Lehrverpflichtung von 21 bis 22 Stunden haben und gemäß
Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz Neu ihre Stunden belegen“, betonte
Strobl abschließend.
OTS0007 2003-12-19/08:22
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR