• 18.12.2003, 15:20:11
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Kärntner FPÖ-Bundesräte stellen sich hinter Aussagen Jörg Haiders

Wien, 2003-12-18 (fpd) - "Landeshauptmann Dr. Jörg Haider hat mit
seinen jüngsten Aussagen zu US-Präsident George W. Bush und Israel im
Zusammenhang mit der Festnahme Saddam Husseins angesprochen, was
viele empfinden", sagten die freiheitlichen Kärntner Bundesräte Klamt
und Kanovsky-Wintermann. *****

Auch die "selbsternannte Weltpolizei" USA müsste sich an
internationale Spielregeln halten betonten beide Bundesräte. "Saddam
Hussein in Wild-West-Manier zu lynchen ist nicht gerade die Art und
Weise, wie wir uns zukünftige Problemlösungen vorstellen." Die USA
als "Gralshüter der Demokratie" sollten schon als Vorbildwirkung auch
einem Diktator wie Saddam Hussein ein faires und rechtsstaatliches
Verfahren angedeihen lassen. Auch Israel müsse wie die USA lernen,
dass das "Faustrecht" kein zukunftsorientiertes Mittel zur
völkerrechtlichen Konfliktbewältigung darstelle.

Die Aussage von Elisabeth Scheucher, den Kärntner Landeshauptmann für
seine Aussagen unter Quarantäne zu stellen, sei menschenverachtend
und disqualifiziere sich von selbst. "In einem Land wie Kärnten ist
die freie Meinungsäußerung höchstes Gut und sollte nicht verhindert,
sondern gefördert werden", so die freiheitlichen Kärntner Bundesräte
abschließend. (Schluss)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

OTS0180    2003-12-18/15:20

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