- 18.12.2003, 11:29:17
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VP-Lakatha: Gemeinde Wien muss mehr Arbeitsplätze für Behinderte anbieten
Wien (VP-Klub): "Es ist unverständlich, dass die Gemeinde Wien lieber
die Ausgleichstaxe nach dem Behinderteneinstellungsgesetz zahlt,
statt mehr behinderten Menschen einen Arbeitsplatz zur Verfügung zu
stellt. Im Jahr 2000 waren dies immerhin 1,6 Millionen Euro (über 22
Mio. ATS)! Es ist Steuergeld, das hier verschleudert wird und
behinderten Menschen in keiner Wiese hilft. Das macht aber das
vorherrschende politische Desinteresse der Stadt Wien bezüglich einer
aktiven Behinderten-Politik deutlich. Statt Steuergeld mit der
Bezahlung der Ausgleichstaxe zu verschleudern, sind Arbeitsplätze für
Behinderte einzurichten,", forderte die Abgeordnete der ÖVP-Wien,
LAbg. Ingrid Lakatha, anlässlich der von der Wiener ÖVP verlangten
"Aktuellen Stunde" zum Thema "Wiener Behinderten- und
Sozialgesetzgebung - kein Herz für Behinderte in Wien".
Auch müsse die SP-Alleinregierung Projekte für Menschen mit
Behinderung viel aktiver unterstützen. Als positives Beispiel nannte
LAbg. Lakatha die "Meidlinger Sozialmeile". "Hier werden öffentliche
Einrichtungen, wie z.B. Amtshaus, Gesundheitszentrum etc durch
Richtungsweiser, rollstuhlgerechte Gehsteige und Eingänge, akustische
Ampeln miteinander auch optisch verbunden. Mit der Unterstützung der
Stadt Wien sollte diese positive Beispiel auch in allen anderen
Bezirken schleunigst Realität werden", forderte Lakatha
abschließend.(Schluss)
OTS0091 2003-12-18/11:29
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