• 18.12.2003, 10:03:53
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Bures: Schüssel soll seinen Geheimpakt mit Haider offen legen

Schäbige Brüskierung des Wählerwillens geplant

Wien (SK) "Schüssel soll nun angesichts der Affäre rund um
Haiders Saddam-Entlastungen seinen Geheimpakt mit Haider offenlegen",
forderte Donnerstag SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures.
"Offenbar sind die Ankündigungen der ÖVP in Kärnten, Haider nicht zum
Landeshauptmann wählen zu wollen, plumpe Ablenkungsmanöver", so Bures
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Es handle sich bei dem Geheimpakt Schüssels mit Haider um eine
dreiste und schäbige Brüskierung des Wählerwillens. "Monate vor den
Kärntner Landtagswahlen haben ÖVP und FPÖ bereits ausgedealt, wer
Landeshauptmann werden soll", kritisierte Bures, "Das ist eine noch
nie da gewesene Missachtung der Wählerinnen und Wähler". Die
Öffentlichkeit soll nun offenbar mit heuchlerischen Bekenntnissen
getäuscht und von diesem unmoralischen Pakt abgelenkt werden. Wenn
nun die Kärntner ÖVP großspurige Ankündigungen verlautbart, so muss
daran erinnert werden, dass der Pakt mit Haider von Schüssel und der
Bundes-ÖVP eingegangen wurde. "Die Kärntner ÖVP hat hier gar nichts
zu melden - Schüssel und Haider haben sich unabhängig vom Wählervotum
längst geeinigt", so Bures. Es gebe daher nur einen Weg, diesem
undemokratischen Geheimbund Haider-Schüssel eine Absage zu erteilen:
die Kärntner wie auch die Salzburger Bevölkerung haben es am 7. März
in der Hand. "Die Wählerinnen und Wähler werden den dreisten
Tricksereien Haiders und Schüssels die entsprechende Antwort geben -
sie lassen sich nicht verhöhnen!", schloss die
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. (Schluss) hs

OTS0045    2003-12-18/10:03

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