• 18.12.2003, 09:16:00
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Bösch: Österreich braucht flexible Europapolitik

"Scheitern der EU-Konferenz ist auch eine Chance"

Wien, 2003-12-17 (fad) - "Das Scheitern der EU-Regierungskonferenz
macht deutlich, dass die EU zu einer umfassenden politischen
Integration noch nicht reif ist." So äußerte sich heute der
stellvertretende freiheitliche Klubobmann Dr. Reinhard E. Bösch,
welcher auch Mitglied des EU-Konvents war. "Der Verfassungsvorschlag,
der über weite Strecken ein positives Ergebnis gebracht hat, konnte
in wesentlichen Bereichen auf Regierungsebene nicht akkordiert
werden." *****

Bösch sieht dieses Scheitern als Chance die Integration und ihre
Geschwindigkeit neu zu überdenken. "Nach freiheitlicher Auffassung
wird die Integration nicht gegen den Willen der europäischen Völker
möglich sein. Schritt für Schritt ist besser als überhastet weiter zu
stolpern."
Für die EU sieht Bösch die Zukunft in einem Europa der
unterschiedlichen Geschwindigkeiten, was eigentlich nichts neues sei,
denn sowohl bei den Schengen-Regelungen zur Grenzsicherung, als auch
in der Währungspolitik gebe es dies schon.
Für Österreich sieht Bösch die Zukunft in einer flexiblen
Europapolitik mit dem Ziel bei den für uns wichtigen Bereichen auch
künftig dabei zu sein.
(Schluss)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

OTS0030    2003-12-18/09:16

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