Seniorenbundobmann Knafl fordert Blecha auf, zur Sachlichkeit in der Pensionsdiskussion zurückzukehren!

Wien (OTS) - Zu einer heute im OTS 0122 veröffentlichten
Aussendung des Pensionistenverband-Chefs Karl Blecha nimmt Stefan Knafl, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, wie folgt Stellung:

"Ich bin nicht bereit, mich auf dieses Niveau der Diskussion zu begeben. Bei einer Fortführung dieses Stils wird es nicht möglich sein, den Einfluss der Seniorenorganisationen, insbesondere des Österreichischen Seniorenrates, in Zukunft zu erhöhen.

Rein sachlich gesehen muss der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs wissen, dass die Einmalzahlung (wie der Name schon sagt) kein pensionserhöhender Bestandteil ist. Die Aussage, dass die Pensionen ab 1.1.2004 weniger werden, ist nachweislich unrichtig. So führt Blecha in seinem Rechenbeispiel Dinge an, die mit der Pensionsanpassung gar nichts zu tun haben. Die Erhöhung des Krankenversicherungsbeitrages dient der Sicherstellung des unbeschränkten Zugangs zur medizinischen Versorgung für die ältere Generation und der Verhinderung einer Zweiklassenmedizin. Die Erhöhung der Energiesteuern wird natürlich durch die Inflationsrate erfasst und kann daher nicht zweimal angeführt werden.

Ich fordere Karl Blecha auf, sich wieder auf eine sachliche Diskussionsebene zu begeben, da sonst eine wirksame überparteiliche Interessenvertretung der Senioren schwer möglich sein wird.

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