• 17.12.2003, 16:04:07
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Seniorenbundobmann Knafl fordert Blecha auf, zur Sachlichkeit in der Pensionsdiskussion zurückzukehren!

Wien (OTS) - Zu einer heute im OTS 0122 veröffentlichten
Aussendung des Pensionistenverband-Chefs Karl Blecha nimmt Stefan
Knafl, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, wie folgt
Stellung:

"Ich bin nicht bereit, mich auf dieses Niveau der Diskussion zu
begeben. Bei einer Fortführung dieses Stils wird es nicht möglich
sein, den Einfluss der Seniorenorganisationen, insbesondere des
Österreichischen Seniorenrates, in Zukunft zu erhöhen.

Rein sachlich gesehen muss der Präsident des Pensionistenverbandes
Österreichs wissen, dass die Einmalzahlung (wie der Name schon sagt)
kein pensionserhöhender Bestandteil ist. Die Aussage, dass die
Pensionen ab 1.1.2004 weniger werden, ist nachweislich unrichtig. So
führt Blecha in seinem Rechenbeispiel Dinge an, die mit der
Pensionsanpassung gar nichts zu tun haben. Die Erhöhung des
Krankenversicherungsbeitrages dient der Sicherstellung des
unbeschränkten Zugangs zur medizinischen Versorgung für die ältere
Generation und der Verhinderung einer Zweiklassenmedizin. Die
Erhöhung der Energiesteuern wird natürlich durch die Inflationsrate
erfasst und kann daher nicht zweimal angeführt werden.

Ich fordere Karl Blecha auf, sich wieder auf eine sachliche
Diskussionsebene zu begeben, da sonst eine wirksame überparteiliche
Interessenvertretung der Senioren schwer möglich sein wird.

OTS0185    2003-12-17/16:04

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SEN

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