"Konsument"-Test: Risiko-Ablebensversicherungen

Sinnvoller Schutz für unversorgte Angehörige. Den Anbieter mit niedrigster Prämie wählen.

Wien (OTS) - Das Verbrauchermagazin "Konsument" hat für die Jänner-Ausgabe 18 verschiedene Risiko-Ablebensversicherungen für Sie und Ihn unter die Lupe genommen. Erfreuliches Ergebnis des Vergleichs: Trotz zum Teil enormer Preisunterschiede können Mann und Frau ruhigen Gewissens auf die günstigste Polizze zurückgreifen. Denn bei den Leistungen gibt es keine Unterschiede.

Zu empfehlen sind Ablebensversicherungen vor allem für Alleinverdiener, die im Todesfall Partner und Kinder versorgt wissen möchten. Und auch viele Banken schreiben die Risikoversicherung als Kreditrestschuldversicherung - etwa fürs Darlehen beim Hausbau - oft verpflichtend vor.

Die Prämien-Bandbreite für eine Versicherungssumme von 100.000 Euro reicht von 76,78 Euro bis 176,83 Euro für eine 30-jährige Frau und von 96,55 Euro bis 262,60 Euro für einen 30-jähigen Mann - bei gleichen Ausgangsbedingungen und einer Laufzeit von jeweils 20 Jahren. Die Höhe der Prämie hängt von verschiedenen Faktoren ab:
Junge zahlen weniger als Ältere und Frauen wegen der höheren Lebenserwartung weniger als Männer. Und auch der Gesundheitszustand des Versicherungswilligen sowie spezielle Risikofaktoren können eine Prämie deutlich erhöhen.

Ändern sich die Lebensumstände des Versicherten - zum Beispiel durch Scheidung oder vorzeitige Zurückzahlung des Kredites - besteht die Möglichkeit jährlich den Vertrag aufzulösen. Besser als eine vorzeitige Kündigung ist aber, von vornherein eine möglichst sinnvolle Versicherungsdauer zu wählen. Allerdings: "Zu kurz" ist meist schlechter als "zu lang" und treibt bei neuerlichem Abschluss die Prämien - durch inzwischen höheres Alter und mögliche Krankheiten - in die Höhe.

Ablebensversicherungen werden üblicherweise als kombiniertes Produkt, nämlich als klassische Er- und Ablebensversicherung angeboten. Der "Konsument" rät aber: Sinnvoll ist es, das Versichern vom Ansparen zu trennen, denn eine Ablebensversicherung ist flexibler als die gemischte Er- und Ablebensversicherung. Der Versicherte kann nicht nur die Höhe der Versicherungssumme frei wählen, sondern die Polizze jährlich ohne "Auflösungsverluste" kündigen. Wer sich für eine Ablebensversicherung entscheidet, sollte diese jährlich und nicht monatlich zahlen - so sind nochmals drei bis fünf Prozent zu sparen.

Mehr Informationen zu den Ergebnissen bietet die Jänner-Nummer des Verbrauchermagazins "Konsument" sowie dessen Online-Ausgabe:
www.konsument.at.

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