- 16.12.2003, 14:33:15
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UVP-Verfahren für Wietersdorfer in Rekordzeit abgeschlossen
LR Rohr: "In Millstatt könnte es noch rascher gehen" - Landesregierung genehmigte Kapazitätsausweitung der thermischen Abfallverwertung
Klagenfurt (LPD) - Der Ausbau der Produktionsanlagen und die
Kapazitätsausweitung der thermischen Abfallverwertung der
Wietersdorfer und Peggauer Zementwerke ist heute, Dienstag, von der
Kärntner Landesregierung per Bescheid genehmigt worden. "In der
Rekordzeit von nur sechs Monaten wurde das von der
Umweltschutzabteilung durchgeführte Verfahren zur
Umweltverträglichkeitsprüfung abgeschlossen", hob Umweltlandesrat
Reinhart Rohr hervor und kündigte eine Auflage des Bescheides noch
vor Weihnachten an. Die Berufungsfrist beträgt vier Wochen.
Insgesamt 198 Auflagen seien im Bescheid aufgelistet, so Rohr.
Unter anderem seien weitreichende Vorgaben zu einer maßgeblichen
Verbesserung der Luftgüte- und Lärmsituation enthalten. Die
Verbrennung von Hausmüll werde im Bescheid ebenso ausgeschlossen wie
zusätzliche Verkehrsbelastungen für die Anrainer, sagte der
Umweltreferent.
Die Rekordzeit in der das Wietersdorfer UVP-Verfahren
durchgeführt worden sei, nannte Rohr vorbildhaft für andere Projekte.
Beispielsweise könnte ein UVP-Verfahren für das "Ferienland
Millstätter See" aufgrund der geringeren Komplexität noch rascher
abgewickelt werden, ist Rohr überzeugt.
(Schluss)
OTS0167 2003-12-16/14:33
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