• 16.12.2003, 13:51:50
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SPÖ-Laschan: Durch Einigung zwischen Ärzten und Wiener Gebietskrankenkasse gleicher Zugang für alle Versicherten zu hohen medizinischen Leistungen gesichert

Serviceleistungen für PatientInnen verbessert, Kostenexplosion verhindert

Wien (SPW-K) - "Die Wienerinnen und Wiener sind über die am
Wochenende erzielte Einigung hinsichtlich eines komplett neuen
Vertrages zwischen den niedergelassenen ÄrztInnen in der
Bundeshauptstadt und der Wiener Gebietskrankenkasse erleichtert. Das
lässt sich aus zahlreichen heute zwischen Anruferinnen und Anrufern
und mir im Rahmen des Servicetelefons der Wiener SPÖ geführten
Gesprächen schließen", stellte Dienstag die Wiener SPÖ-Gemeinderätin
Dr. Claudia Laschan in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ
Wien fest.

Zahlreiche, vor allem ältere AnruferInnen seien wegen der
Kündigung des früheren Vertrages bereits total verunsichert gewesen
und hätten befürchtet, notwendige Behandlungen aufgrund des drohenden
generellen Rest-Selbstbehaltes sich nicht leisten zu können, setzte
die Mandatarin, die selbst Fachärztin für Innere Medizin ist, fort.
Wie wichtig die teilweise hart geführten Verhandlungen letztendlich
gewesen wären, beweise das durchaus zufriedenstellende Ergebnis.

Laschan: "Mit den neuen Vertrag wird weiterhin - und das ist mir
besonders wichtig - der gleiche Zugang für alle bei der Wiener
Gebietskrankenkasse versicherten PatientInnen zu den hohen
medizinischen Leistungen gesichert. Keine Wiener Arztpraxis verliert
ihren Kassenvertrag. Eine drohende Kostenexplosion konnte nicht
zuletzt durch die den allgemeinen Lohnsteigerungen angepassten
Gehaltserhöhungen bei den Ärzten wie auch vor allem durch die
Absicht, in Hinkunft doppelt so viel kostengünstigere sogenannte
Generika-Medikamente zu verschreiben, verhindert werden.
Gleichzeitig besteht nun durch die längeren Mindestöffnungszeiten
sowie durch die angestrebte bessere Verteilung der Arztpraxen für die
PatientInnen gute Chancen auf kürzere Wartezeiten bei einem
Arztbesuch".

Abschließend sprach sich Laschan neuerlich gegen jede weitere Form
der von der ÖVP-FPÖ-Regierungskoalition noch immer geplanten
Ausweitung der Selbstbehalte im Rahmen der medizinischen Versorgung
aus. "Die Selbstbehaltepläne sind abzulehnen, weil sie das
solidarische Versicherungsprinzip aushöhlen, einkommensschwächere
Kranke zusätzlich finanziell überproportional belasten und letztlich
einem gewünschten guten Gesundheitsstandard und der
Lebenserwartungssteigerung in der Bevölkerung zuwiderlaufen", schloss
Laschan. (Schluss)

OTS0151    2003-12-16/13:51

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