SPÖ-Laschan: Durch Einigung zwischen Ärzten und Wiener Gebietskrankenkasse gleicher Zugang für alle Versicherten zu hohen medizinischen Leistungen gesichert

Serviceleistungen für PatientInnen verbessert, Kostenexplosion verhindert

Wien (SPW-K) - "Die Wienerinnen und Wiener sind über die am Wochenende erzielte Einigung hinsichtlich eines komplett neuen Vertrages zwischen den niedergelassenen ÄrztInnen in der Bundeshauptstadt und der Wiener Gebietskrankenkasse erleichtert. Das lässt sich aus zahlreichen heute zwischen Anruferinnen und Anrufern und mir im Rahmen des Servicetelefons der Wiener SPÖ geführten Gesprächen schließen", stellte Dienstag die Wiener SPÖ-Gemeinderätin Dr. Claudia Laschan in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien fest.

Zahlreiche, vor allem ältere AnruferInnen seien wegen der Kündigung des früheren Vertrages bereits total verunsichert gewesen und hätten befürchtet, notwendige Behandlungen aufgrund des drohenden generellen Rest-Selbstbehaltes sich nicht leisten zu können, setzte die Mandatarin, die selbst Fachärztin für Innere Medizin ist, fort. Wie wichtig die teilweise hart geführten Verhandlungen letztendlich gewesen wären, beweise das durchaus zufriedenstellende Ergebnis.

Laschan: "Mit den neuen Vertrag wird weiterhin - und das ist mir besonders wichtig - der gleiche Zugang für alle bei der Wiener Gebietskrankenkasse versicherten PatientInnen zu den hohen medizinischen Leistungen gesichert. Keine Wiener Arztpraxis verliert ihren Kassenvertrag. Eine drohende Kostenexplosion konnte nicht zuletzt durch die den allgemeinen Lohnsteigerungen angepassten Gehaltserhöhungen bei den Ärzten wie auch vor allem durch die Absicht, in Hinkunft doppelt so viel kostengünstigere sogenannte Generika-Medikamente zu verschreiben, verhindert werden. Gleichzeitig besteht nun durch die längeren Mindestöffnungszeiten sowie durch die angestrebte bessere Verteilung der Arztpraxen für die PatientInnen gute Chancen auf kürzere Wartezeiten bei einem Arztbesuch".

Abschließend sprach sich Laschan neuerlich gegen jede weitere Form der von der ÖVP-FPÖ-Regierungskoalition noch immer geplanten Ausweitung der Selbstbehalte im Rahmen der medizinischen Versorgung aus. "Die Selbstbehaltepläne sind abzulehnen, weil sie das solidarische Versicherungsprinzip aushöhlen, einkommensschwächere Kranke zusätzlich finanziell überproportional belasten und letztlich einem gewünschten guten Gesundheitsstandard und der Lebenserwartungssteigerung in der Bevölkerung zuwiderlaufen", schloss Laschan. (Schluss)

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