- 12.12.2003, 15:42:02
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Tancsits: Polemik der SPÖ wieder einmal unter der Gürtellinie
Kräuter schickt Ältere und Kranke im Winter in die Kälte
Wien, 12. Dezember (ÖVP-PK) "Die Polemik der SPÖ trifft wieder
einmal unter die Gürtellinie, und sicher nicht die Bedürfnisse der
Bevölkerung", so ÖVP-Sozialsprecher Mag. Walter Tancsits auf die
Kritik des SPÖ-Abgeordneten Kräuter an der Anfragebeantwortung durch
Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat zur Schließung der GKK-
Außenstelle in Gratkorn in der Steiermark. "Rauch-Kallat hat durch
viele Initiativen im Gesundheitsbereich bewiesen, daß ihr die
Menschen am Herzen liegen. Sozialpolitisch erschütternde Zitate sind
wohl eher eine Spezialität von SPÖ-Parteichef Gusenbauer", erinnerte
Tancsits an Gusenbauers Aussagen zu einer Öffnung der Höchstbeitrags-
grundlage für Krankenversicherungen.****
"Alle Patientinnen und Patienten haben ein Recht auf
bestmögliches persönliches Service. Die Zusammenlegung der beiden
GKK-Außenstellen Gratkorn und Frohnleiten wurde von der steirischen
Gebietskrankenkasse selbst vorgeschlagen und durchgeführt", so
Tancsits. Kein Regierungsmitglied, egal welcher Couleur, habe in
Bereichen der Selbstverwaltung Weisungsrecht. "Kräuter muss sich nur
einmal die Mühe machen die Anfragebeantwortung genau durchzulesen,
dann würde er erkennen, dass sich die steirische Kasse bereits seit
Jahren bemüht, in möglichst allen Verwaltungsbereichen
Vereinfachungen durchzuführen." Die Entscheidung der steirischen GKK
führe dazu, dass die Erledigungswege der Patienten verkürzt und
gleichzeitig Kosten in Höhe von rund 235.000 Euro eingespart würden,
so Tancsits. Das müsste doch auch einem sozialdemokratischen
Rechnungshofsprecher auf- und gefallen.
"Wenn das kein persönliches Service ist, sich Krankenscheine oder
Medikamentenbewilligungen auch am Telefon besorgen zu können, und
damit Wege zu verkürzen", so Tancsits. "Kräuter schickt Ältere und
Kranke im Winter wohl lieber in die Kälte." Es sei nicht zeitgemäß,
wenn die Leistungsinanspruchnahme durch einfachere Methoden - wie
Telefon, Fax, Internet, Post und E-Mail - ohne Wartezeiten erledigt
werden könne. "Kräuter glaubt wohl, dass Patienten in einer
Außenstelle der Gebietskrankenkasse medizinisch betreut werden. In
Wahrheit handelt es sich aber um eine reine Verwaltungseinrichtung.
Daher liegt der Verdacht nahe , dass Kräuter noch nie eine solche
Außenstelle von Innen gesehen hat", so Tancsits abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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