VP-Korosec und VP-Lakatha: Managementfehler im Wiener Krankenanstaltenverbund werden immer deutlicher

Wien (VP-Klub): "Die beanstandeten Missstände im Geriatriezentrum 'Am Wienerwald', die Anlass für eine Untersuchungskommission waren, sind eindeutig auch auf eklatante Managementfehler zurückzuführen", kritisierten die ÖVP-Wien Abgeordneten Ingrid Korosec und Ingrid Lakatha in Reaktion auf die heutige Befragung in der Lainz-Untersuchungskommission unisono.

Managementfehler führen zu Resignation bei Bediensteten

"Wie heute von der zuständigen Pflegeleitung der dritten medizinischen Abteilung im GZW festgestellt wurde, hat sich auch diese Stelle mit einem Hilfeschrei aufgrund des unhaltbaren Personalstandes an das KAV-Management gewandt", resümierte Korosec. Dort wurde es zwar zur Kenntnis genommen, man könne aber nichts unternehmen, da es überall in den städtischen Geriatriezentren einen Personalmangel gebe. "Und genau da wird der unverzeihbare Managementfehler sichtbar. Das Management muss sich der Verantwortung stellen und Maßnahmen setzen, damit eben dieser Personalmangel schleunigst behoben wird", forderte Korosec. "Noch dazu ist der akute Personalmangel schon lange Zeit bekannt. Die Resignation in Folge der Tatenlosigkeit und der Abschiebung von Verantwortung von oben nach unten muss endlich ein Ende haben. Die übergreifende Resignation geht letztendlich auch zu Lasten der Pflegebediensteten und Bewohner vor Ort", betonte Korosec.

Maßnahmen gegen schlechte Arbeitsbedingungen sind umgehend umzusetzen

"Trotz intensiver Aussprachen - zumindest nach dem Bekanntwerden der Missstände - und trotz Zusagen, Umstrukturierungsmaßnahmen einzuleiten, ist bis jetzt noch nichts geschehen", bekräftigte Lakatha die Forderung nach der schnellen Umsetzung von Maßnahmen. "Auch bei der Personalauswahl muss man sich in Zukunft viel genauer ansehen, ob Personen überhaupt über die nötigen Voraussetzungen zur Erfüllung bestimmter Positionen besitzen. Dies gilt für die oberste Führung ebenso, wie für das Pflegepersonal", forderte Lakatha abschließend.

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