- 12.12.2003, 10:26:34
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WKÖ um Mauteinführung "ohne Frust und ohne Stau" bemüht
Ab 25.12. info-Hotline der WKO rund um die Uhr - WKÖ-Verkehrsexperte Schwarzer zieht positive Zwischenbilanz
Wien (PWK887) - "Die Wirtschaftskammer Österreich unternimmt
weiterhin alles, um die Mauteinführung für die Betroffenen so
reibungslos wie möglich zu gestalten. Daher stellen wir für alle
Betroffenen eine Hotline zur Verfügung, bei der man rund um die Uhr -
also auch an Wochenenden und Feiertagen - Informationen erhalten
kann" erklärt der Verkehrsexperte der WKÖ, Stephan Schwarzer: "Wir
wollen Staus, unnötige Wartezeitung und dadurch entstehende
Mehrkosten für die Wirtschaft vermeiden."
Mit 1. Jänner 2004 beginnt in Österreich bekanntlich die
fahrleistungsabhängige Maut für Lkw und Busse mit einem
höchstzulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t. Jedes mautpflichtige
Fahrzeug muss dabei mit einer On-Board (= Unit-GO-Box) ausgerüstet
sein. Gerade in den letzten Wochen hat die Mautbetreiberfirma
Europpass einen Ansturm an Bestellungen von GO-Boxen verzeichnen
können. Binnen kürzester Zeit ist die österreichweite Bestellquote
von 30 auf 60 % angestiegen. Auch 30% des zu erwartenden
internationalen Verkehrs hat sich bereits vorweg für das
österreichische Mautsystem angemeldet.
Trotzdem müssen auch Vorkehrungen für jene Betriebe getroffen werden,
die Anfang Jänner 2004 auf Österreichs Schnellstraßen und Autobahnen
unterwegs sein wollen und keine GO-Box installiert haben. "Speziell
für diese Gruppe haben wir unsere WKO-Hotline ab 25. Dezember 24
Stunden lang sieben Tage die Woche durchgeschaltet. Unter 0800 221
221 erfährt man, was in dieser Situation zu tun ist", informiert
Schwarzer. Ein auf diese Problematik geschultes Personal wird rund um
die Uhr Fragen beantworten und Lösungen anbieten können. Weiters
bietet die regelmäßig aktualisierte Homepage der WKÖ
wko.at/roadpricing für jedermann allgemeine Informationen, Hinweise
auf Studien zu den Auswirkungen sowie Links an.
Die Zusammenarbeit mit Europpass hat zum Vorteil der
"Autobahnkonsumenten" funktioniert. "Durch die gemeinsamen
Informationsschienen von WKO und Europpass konnten die Bestellungen
so weit vorgezogen werden, dass Warteschlangen zum Jahreswechsel
weitgehend vermieden werden können", zieht Schwarzer eine positive
Zwischenbilanz.
Mehr als 60 % aller mautpflichtigen österreichischen Fahrzeuge sind
bereits mit einer GO-Box ausgestattet. "Jetzt gilt es noch, unseren
Mitgliedern über die Übergangszeit im Jänner hinwegzuhelfen. Mit
unserer Hotline bieten wir dazu eine unbürokratische Soforthilfe", so
Schwarzer abschließend. (hp)
OTS0078 2003-12-12/10:26
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