- 12.12.2003, 09:10:36
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Weihnachten ist für viele Menschen in Österreich besonders schrecklich!
Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen (KÖF) hilft unschuldig in Not geratenen Menschen.
Wien (OTS) - Dass es in Österreich echte Armut gibt, ist eine
traurige Tatsache. Trotzdem schauen die meisten Menschen lieber weg -
gerade zu Weihnachten, wo wir uns alle einfach lieber der Freude
zuwenden. Die ehrenamtlichen Helferinnen der Katastrophenhilfe
Österreichischer Frauen sind gerade um die Weihnachtszeit im
Großeinsatz.
Möglich wird diese Hilfeleistung durch eine Vielzahl an
KÖF-Spenderinnen und Spendern. "Durchschnittlich überweisen uns die
Spender 5 - 10 EUR", erklären die Damen der KÖF. Insgesamt konnte
2003 mit diesen vielen Spenden cirka 3.500 Notleidenden Menschen bzw.
Familien geholfen werden. "Unsere Gönner sind sehr bescheiden und
stellen sich nicht ins Licht", so die KÖF, die gleichzeitig aktuell
sehr herzlich um Hilfe zur Linderung der Not in Österreich bittet.
Gerade zu Weihnachten sind sehr viele Menschen in Verzweiflung, die
mit Aufmerksamkeit und kleinen Spenden auch gelindert werden kann.
Zwei besonders tragische Notfälle mit der Bitte um Hilfe:
Ein 31jähriger Mann, Vater von zwei Kleinkindern (ein Mädchen von
5 Jahren und ein Bub von 2 Jahren), ist im Sommer dieses Jahres
Witwer geworden. Seine Frau starb an Brustkrebs. Er selbst hat ein
Bandscheibenleiden und zeitweise Lähmungserscheinungen an Händen und
Füßen. Eine Familienhelferin ist schon der kleinen Kinder wegen
unbedingt nötig, da es keine Verwandten gibt, die helfen könnten.
Durch die Notwendigkeit, eine Hilfskraft und die Begräbniskosten
bezahlen zu müssen, ist der Witwer in finanzielle Schwierigkeiten
geraten, die in dem seelisch schwer belasteten Mann
Selbstmordgedanken auslösen. Wir bitten dringend um Hilfe! Kennwort:
"MUTTERLOSE KINDER - UNGLÜCKLICHER VATER!"
Ein Arbeiter wurde in seinem 40. Lebensjahr plötzlich durch einen
Herzinfarkt aus dem Kreis seiner Familie gerissen. Er hinterließ
seine 37jährige Ehefrau und eine Tochter im Alter von zwei Jahren.
Drei Wochen nach seinem Tod wurde der Sohn geboren, auf den er sich
so gefreut hatte. Zu dem seelischen Leid kam eine riesige finanzielle
Belastung auf die Witwe zu. An dem kleinen Haus, das sich das Ehepaar
selbst gebaut hatte, waren dringende Reparaturen fällig. Die Heizung
war knapp vor dem Winter kaputt gegangen - lauter Schäden, die der
Verstorbene selbst hätte beheben können. Das nach seinem Tod
vorhandene Geld deckte gerade die Begräbniskosten. Die Witwenpension
wird nicht hoch ausfallen. Einer Arbeit kann die junge Mutter mit den
zwei kleinen Kindern nicht nachgehen. Verwandte, die helfen könnten,
gibt es nicht. Wir bitten dringend um Ihre Hilfe! Kennwort: "TOD
EINES VATERS!"
Für diese und andere Notfälle bitten wir sehr herzlich um Spenden
und weisen darauf hin, daß die Gebühr für die Bareinzahlung entfällt,
wenn Sie Ihre Spende über Ihr Konto an die KATASTROPHENHILFE
ÖSTERREICHISCHER FRAUEN (KÖF) PSK-KtoNr. 2,400.000, BLZ 60000 oder
auf das Erste-Bank-KtoNr. 04830830, BLZ 20111 überweisen.
OTS0021 2003-12-12/09:10
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