- 11.12.2003, 12:33:43
- /
- OTS0141 OTW0141
Siemens Österreich: Starkes Wachstum in Zentral- und Osteuropa Erfolgreichste Landesgesellschaft weltweit
Wien (OTS) - Siemens erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003
(1.10.2002 - 30.9.2003) in Österreich und den verantworteten sechs
zentral- und osteuropäischen Staaten einen Umsatz von 3,733 Mrd. EUR
(+1,4 Prozent ggü. Vorjahr). Mit einem Umsatzwachstum von 23 Prozent
auf 750 Mio. EUR prägte der stark wachsende Umsatzanteil in Zentral-
und Osteuropa die Geschäftstätigkeit. Dazu gehören die Slowakei,
Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, die Union Serbien und
Montenegro sowie Rumänien. Das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit (EGT) von 287 Mio. EUR macht Siemens Österreich
2003 zur erfolgreichsten Landesgesellschaft des Konzerns. Insgesamt
beschäftigt Siemens Österreich 17.272 MitarbeiterInnen (+0,6 Prozent
ggü. Vorjahr), davon 3.500 im Ausland.
Seit fünf Jahren ist Siemens Österreich innerhalb des weltweiten
Siemens-Verbundes die Landesgesellschaft mit der höchsten
Ergebnisqualität und dem höchsten Marktanteil. Im laufenden
Geschäftsjahr 2004 feiert das Unternehmen sein 125-jähriges Bestehen
in Österreich.
In den von Siemens Österreich verantworteten zentral- und
osteuropäischen Ländern wächst der Elektro- und Elektronikmarkt um
etwa 6 Prozent p.a., während man in Österreich ein Wachstum von etwa
2 Prozent p.a. feststellt. "Unsere Strategie ist es, in den zentral-
und osteuropäischen Ländern pro Jahr zusätzlich einen Prozentpunkt
Marktanteil zu gewinnen", erläutert Albert Hochleitner,
Generaldirektor von Siemens Österreich. Die Geschäftsergebnisse in
den Regionalgesellschaften spiegeln diese Strategie wider: Der Umsatz
lag bei 750 Mio. EUR (+23 Prozent ggü. Vorjahr mit 608 Mio. EUR) und
das Ergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr mit 22 Mio. EUR um 59
Prozent gesteigert werden.
Siemens Österreich hat im abgelaufenen Geschäftsjahr konsequent
Restrukturierungsmaßnahmen im Elektronikwerk Wien und in der
Programm- und Systementwicklung PSE gesetzt, um der anhaltenden
Schwäche des Telekom-Marktes und der Konkurrenzsituation beim
Lohnniveau angrenzender Länder frühzeitig entgegenzuwirken. Im
Elektronikwerk Wien ist die Restrukturierung bereits erfolgreich
abgeschlossen. Das Werk wird ab Jänner in Floridsdorf konzentriert
sein, für das kommende Geschäftsjahr wird ein positives Ergebnis
erwartet. Die Programm- und Systementwicklung PSE wird sich nach
einer Personalreduktion um 330 von insgesamt 3.200 MitarbeiterInnen
als zentrale Drehscheibe für weltweite Softwareentwicklung im
Siemens-Konzern positionieren.
Drei Mobilfunkbetreiber in Österreich mit UMTS-Technologie
von Siemens
UMTS und steigende Marktanteile bei Handys waren für den
Mobilfunkbereich der Siemens AG Österreich, ICM (Information &
Communication Mobile), die wesentlichen Erfolgsfaktoren im
abgelaufenen Geschäftsjahr: Drei Mobilfunkbetreiber beliefert Siemens
mit Infrastrukturkomponenten für die dritte Mobilfunkgeneration, zwei
davon haben ihre 3G-Dienste bereits gestartet. Das Siemens U10 war
das erste auf dem Markt erhältliche UMTS-Endgerät.
Handys: Erstmals über 30 Prozent Marktanteil in Österreich
Auf dem österreichischen Handymarkt konnte Siemens seinen
Marktanteil erstmals auf über 30 Prozent steigern und damit seinen
zweiten Platz beträchtlich ausbauen. Bei Schnurlostelefonen ist
Siemens klarer Marktführer in Österreich. In den Ländern des
Wirtschaftsraums stattet ICM neun von 18 Netzbetreibern mit
Netzinfrastruktur aus und ist bei Handys mit einem durchschnittlichen
Marktanteil von 33 Prozent vertreten. Parallel dazu konnte sich ICM
erfolgreich als Anbieter von mobilen Applikationen positionieren:
Anwendungen für Flottenmanagement von Fahrzeugen, Mobile Office und
mobilen Teletext am Handy wurden erfolgreich bei drei
Mobilfunkbetreibern integriert.
Center of Competence Verkehrstelematik
In einem bereichsübergreifenden Center of Competence bündelt
Siemens Österreich seine Verkehrstelematik-Aktivitäten. Der Verkehr
auf Österreichs Autobahnnetz wird zukünftig von der
Asfinag-Verkehrsinformationszentrale überwacht und gesteuert. Das
Herz des Systems, ein zentraler Leitrechner, wird von einem
Konsortium bestehend aus Siemens Österreich und Fa. Heusch/Boesefeldt
Aachen installiert. Der Rechner wird alle Verkehrsinformationen
zusammenführen und auswerten. Damit stehen zukünftig aktuelle
Informationen, beispielsweise über Staugefahr, Glatteis, Nebel oder
Geisterfahrer zur Verfügung. Der Auftragswert für den Leitrechner
beträgt 14 Mio. EUR.
Im Zuge des Aufbaues eines bundesweiten Verkehrsmanagement- und
Informationssystems für das österreichische Autobahn- und
Schnellstraßennetz der Asfinag hat Siemens in einem Konsortium einen
15-Mio.-EUR-Auftrag zur Errichtung der Verkehrsbeeinflussungsanlage
Tirol erhalten. In den nächsten Monaten wird ein dichtes Netz von
Detektoren und Wechselverkehrszeichen entlang der Inntal-Autobahn
(A12) und der Brenner-Autobahn (A13) im Großraum Innsbruck errichtet.
Damit werden eine Verbesserung des Verkehrsablaufs, eine Erhöhung der
Verkehrssicherheit und zugleich eine Reduktion von
Umweltbeeinträchtigungen gewährleistet.
Siemens Business Services: IT-Dienstleister Nummer eins
Siemens Business Services (SBS), die IT-Dienstleistungstochter von
Siemens Österreich, ist laut IDC der IT-Dienstleistungsanbieter
Nummer eins in Österreich. SBS hat im abgelaufenen Geschäftsjahr
einen Umsatz von 311 Mio. EUR (+4 Prozent ggü. Vorjahr mit 300 Mio.
EUR) und ein Ergebnis von 22,4 Mio. EUR (+27 Prozent ggü. Vorjahr mit
17,7 Mio. EUR) erzielt.
SGP Verkehrstechnik: Schienenfahrzeuge für den Weltmarkt
Siemens SGP Verkehrstechnik stellt in Wien Metrofahrzeuge und
Nahverkehrszüge sowie in Graz Hightech-Fahrwerke für den Weltmarkt
her. Eine Reihe von österreichischen und internationalen Aufträgen im
letzten Jahr unterstreicht die globale Kompetenz. Dazu zählen
Aufträge der AS Oslo Sporveier, der Nahverkehrsgesellschaft der
norwegischen Hauptstadt, die 33 dreiteilige Metrozüge bestellte, oder
der Auftrag für die Bangkok Metro Company über die Lieferung von 19
dreiteiligen Zügen für die erste Metro in Bangkok. SGP hat im
abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 780 Mio. EUR (+12 Prozent
ggü. Vorjahr mit 699 Mio. EUR) und ein Ergebnis von 9,1 Mio. EUR
erzielt.
Siemens Building Technologies
Die Gebäudetechnik-Gruppe von Siemens Österreich fokussiert sich
in Zukunft auf drei Geschäftsschwerpunkte: Anlagen (Siemens Bacon),
Dienstleistungen (Siemens Gebäudemanagement und Services) sowie
Produkte und Systeme (Building Technologies). SBT erzielte im
abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 125 Mio. EUR (+4 Prozent
ggü. Vorjahr) und ein Ergebnis von 8,8 Mio. EUR.
OTS0141 2003-12-11/12:33
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSI






