Salzburg AG Aufsichtsrat beschließt Finanzierung neuer Kraftwerksprojekte und Netzausbauten

Euro 110 Mio. Investitionen in Sicherheit und Autonomie der Energieversorgung

Salzburg (OTS) - Insgesamt 110 Mio. Euro investiert die Salzburg
AG in die Versorgungssicherheit im Bundesland Salzburg. Die 110 Mio. Euro für 2004 sind das höchste Investitionsbudget der vergangenen 5 Jahre. Neue Kraftwerksanlagen und weitere Netzausbauten (v.a. Fernwärme, Strom, Telekom) waren die wichtigsten Entscheidungen in der heutigen Aufsichtsratssitzung der Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation.

Finanzierung für Kraftwerksprojekte beschlossen

Die Salzburg AG setzt weiterhin wirtschaftliche Impulse in der Region. Im Pinzgau und im Tennengau realisiert der heimische Energieversorger ab 2004 drei neue Kraftwerksprojekte. Das Jahr 2003 (Hitzeperiode, Wasserknappheit, Stromausfälle im Ausland) haben gezeigt, wie wichtig eine funktionierende lokale Stromversorgung ist. Mehr Anlagen vor Ort reduzieren die Abhängigkeit von internationalen Strom- und Versorgungsnetzen.

Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger, Vorsitzender des Aufsichtsrates: "Die Salzburg AG investiert damit nicht nur in saubere Energie im Bundesland, sondern stärkt auch den Wirtschaftsstandort Salzburg und sichert qualitätsvolle Arbeitsplätze."

- In Trattenbach im Oberpinzgau entsteht ein neues Kleinwasserkraftwerk (KWKW). Als Ersatz für das bestehende KWKW Strasser wird die neue Anlage mit einer Leistung von 5 MW und einem Regelarbeitsvermögen von 17 GWh rund 4.900 Haushalte mit Ökostrom versorgen. Mit den wasserrechtlichen Verhandlungen wird demnächst begonnen; die Fertigstellung ist spätestens mit Jahresende 2005 geplant. Invest: 6,7 Mio. Euro; Amortisationsdauer: 17 Jahre.

- Am Werksgelände des Säge- und Hobelwerks Schachl in Abtenau errichtet die Salzburg AG das Biomasse-Heizkraftwerk Schachl zur gemeinsamen Produktion von Wärme und Ökostrom. Die Investitionssumme beträgt rund 5,3 Mio. Euro; mit einer Amortisation ist nach etwa 14 Jahren zu rechnen. Im Endausbau wird diese Anlage rund 2.600 Haushalte mit Ökostrom versorgen; die dabei entstehende Wärme von rund 40 GWh im Jahr kommt zur Gänze der Pelletierungs- und Holztrocknungsanlage der Fa. Schachl zu Gute. Geplante Inbetriebnahme: 2004.

- Kleinwasserkraftwerk m-real: Am Werksgelände der m-real in Hallein wird das bisher im Eigentum der m-real befindliche Kleinwasserkraftwerk modernisiert. Die Betriebsbewilligung dieses KWKW aus den 30er Jahren läuft aus. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen wird die Salzburg AG das Kraftwerk übernehmen und revitalisieren. Der Start der Arbeiten ist 2004, eine Fertigstellung ist bis Ende 2005 geplant. Dabei wird das derzeitige Regelarbeitsvolumen von 24 GWh auf 56 GWh mehr als verdoppelt. Die Inbetriebnahme des neuen Salzburg AG-KWKW ist mit Jahresbeginn 2006 geplant; die Investitionssumme beträgt 25 Mio. Euro.

Weitere wichtige Investitionen

Weitere wichtige Investitionsvorhaben für 2004, deren Finanzierung der Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung beschlossen hat, sind:

  • Im Zuge der 2003 gestarteten Fernwärme-Offensive investiert die Salzburg AG deutlich in Ausbau und Modernisierung des Fernwärme-Netzes in der Stadt Salzburg: 21 Mio. Euro (bis 2009)
  • Modernisierung UW Pongau: 2,5 Mio. Euro
  • Erneuerung der 110 kV-Leitung von Stegenwald ins UW Golling: 1,1 Mio. Euro
  • Erdgastankstellen: 800.000 Euro
  • Diverse LWL-Ausbauten: 500.000 Euro
  • Technische Adaptierungen und Modernisierungen im Verkehrsbereich (StadtBus, Lokalbahn): 14 Mio. Euro

Bürgermeister Dr. Heinz Schaden, stv. Vorsitzender des Aufsichtsrates: "Besonders freuen mich auch die Investitionen in mehr Service und Qualität bei StadtBus und Lokalbahn. Funktionierende Verkehrsangebote sind einfach notwendig für einen Wirtschaftsstandort und eine Tourismusstadt wie Salzburg."

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