NEWS: Hauptgläubiger Grasser rettete Lugner vor Konkurs

Gericht gab erst nach Steuerschuld-Nachlass von 1,8 Millionen Euro grünes Licht für Lugners "stillen Ausgleich" statt Konkurs

Wien (OTS) - Richard Lugner verdankt seine Rettung vor dem
drohenden Konkurs einer großzügigen Geldspritze durch seinen Hauptgläubiger, Finanzminister Karl Heinz Grasser, berichtet das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe:

Die Finanzbehörden erließen dem bröckelnden Mörtel-Imperium einen Großteil seiner Steuerschuld von stolzen 3 Millionen Euro, die den größten Brocken der knapp neun Millionen offenen und gänzlich unbesicherten Gläubiger-Forderungen ausmachten.

Konkret verzichteten Grassers Beamte großzügig auf 1,8 Millionen an offfenen Steuerschulden, den verbleibenden Rest von etwas mehr als einer Million kann Lugner nun in kleineren Raten zurückzahlen. "Wenn ein Konkurs oder ein gerichtlicher Ausgleich droht ist das Finanzamt gefordert, eine wirtschaftliche und unternehmerische Entscheidung zu treffen", so der Leiter des zuständigen Finanzamts, Gerhard Stepanek, zu NEWS.

Hält Lugner den Schildentilgungsplan ein, war´s für Grasser am Ende in der Tat ein halbwegs gutes Geschäft: Üblich ist in der Baubranche im Konkursfall eine Schuldentilgung von mickrigen 4%, Lugner erkaufte sich mit 40% die Chance auf einen Neustart.

Rückfragen & Kontakt:

Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NES0006