- 10.12.2003, 10:42:03
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IFK: Tagung zur Macht der Erinnerung
Wien (OTS) - Aktuelle wie frühere Erinnerungsdiskurse rund um die
Shoa stehen kommenden Freitag und Samstag (12.-13.12.) im Mittelpunkt
einer internationalen Tagung des Institutes für Kulturwissenschaften
(IFK). Brisanz erhält die Tagung durch die offene Frage, inwieweit
gegenwärtig das verstörende Potential der Erinnerung an die
Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts noch wirkt oder ob dieses
nicht zwischenzeitlich neutralisiert worden ist An der IFK-Tagung,
die sich einer Kooperation mit der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften verdankt, nehmen u.a. Siegfried J. Schmidt
("Gedächtnis als Konstruktion - Gedächtnis als Norm"), Anson
Rabinbach ("Genocide as Concept an Norm: Raphael Lemkin and the
Consequences"), Felix de Mendelssohn ("Das zerbrochene Narrativ und
die Transposition traumatischer Erfahrungen"), Moshe Zuckmann ("Die
Shoa-Erinnerung in Israel. Zwischen nationaler Ideologie und
parzellierten Lebenswelten") und Harald Welzer ("Trauma und
Erinnerungspolitik") teil. Die Tagung selbst wurde von den beiden
Kulturwissenschaftern Heidemarie Uhl und Christian Gerbel konzipiert.
Die Tagung ist frei zugänglich.
o Ort: IFK (1., Reichsratstrasse 17) Termin: 12. bis 13. Dezember (Beginn: 9.00 Uhr) Nähere Infos auch unter: http://www.ifk.ac.at/ (Schluss) hch
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