- 09.12.2003, 11:42:16
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Sacher: Erster Schritt zur Sicherung der NÖ Schmalspurbahnen getan - weitere müssen folgen
Rasch Entscheidung und Ankauf neuer Waggons und Triebfahrzeuge
St. Pölten, (SPI) - "Mit dem heutigen Regierungsbeschluss wurde einer
langjährigen Forderung der NÖ Sozialdemokraten Rechnung getragen. Der
Vertrag zwischen dem Land und dem Bund über die Sicherung des
Bestands der NÖ Schmalspurbahnen ist ein erster Schritt, dem aber
weitere folgen müssen. So müssen rasch neue Waggons und neue
Triebfahrzeuge für die Schmalspurbahnen, allen voran die
Mariazellerbahn, angeschafft werden. Sonst droht binnen weniger Jahre
Stillstand - weil die Fahrbetriebsmittel bereits seit Jahrzehnten
veraltet sind", so der Verkehrssprecher der SPNÖ und Zweite Präsident
des NÖ Landtags, LAbg. Ewald Sacher, zum heutigen NÖ
Landesregierungsbeschluss über die Vereinbarung zur Finanzierung der
Eisenbahninfrastruktur der NÖ Schmalspurbahnen zwischen dem Land NÖ
und dem Bund.****
"Die Erhaltung der Infrastruktur ist wichtig - aber ohne moderne
Waggons und Lokomotiven ist der Regelbetrieb auf den NÖ
Schmalspurbahnen ebenso gefährdet wie mit einer veralteten Strecke.
Beschaffungsvorgänge, Bestellung und Fertigung brauchen bei neuen
Eisenbahnwaggons Jahre - daher muss nun rasch an die Planung und
Realisierung des Ankaufs herangegangen werden. Ebenso maßgeblich ist,
dass bei allen Anstrengungen darauf geachtet wird, dass der normale
fahrplanmäßige Betrieb aufrecht erhalten bleibt. Unsere noch
verbliebenen Schmalspurstrecken in NÖ dürfen nicht zu reinen
Nostalgiestrecken, wie es bereits Beispiele im Waldvierte gibt,
verkommen. Die betroffene Bevölkerung möchte rasche und komfortable
Verbindungen, nicht nur Sonn- und Feiertagszüge", weist der
SP-Verkehrssprecher auf die nun notwendigen Schritte hin.
Ebenso bedürfen die weiteren Schritt der VP/FP-Bundesregierung in
Sachen "Zerschlagung der ÖBB" weiterhin einer genauen Beobachtung.
"Diese massiv negative Vorgehensweise gefährdet nicht nur die ÖBB und
damit tausende Arbeitsplätze, es drängt auch kleinere Strecken, die
neben ihrer Funktion als Nahverkehrsträger vor allem für den
Tourismus von Interesse sind, ins ‚betriebswirtschaftliche Abseits'.
Die Aufrechterhaltung des Nahverkehrs ist im öffentlichen Interesse
und die Menschen erwarten sich, dass der Bund dieses Interesse auch
finanziert", so Sacher abschließend.
(Schluss) fa
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