- 09.12.2003, 10:14:35
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Bankomatkarten: AK warnt vor hohen Behebungslimitis
Linz (OTS) - Mit der Bankomatkarte viel Geld abheben zu können mag
bequem sein - es ist aber auch gefährlich. Wird die Karte verloren
oder gestohlen, können Unbefugte das eigene Konto rasch plündern.
Jeder Karteninhaber sollte daher das Limit nach seinen eigenen
Bedürfnissen begrenzen lassen.
Wie rasch Diebe das eigene Konto leeren können, musste eine ältere
Dame aus Linz vor kurzem am eigenen Leib verspüren. Die Frau war mit
der Straßenbahn unterwegs. Nach dem Aussteigen bemerkte sie, dass ihr
Unbekannte die Geldbörse samt Bankomatkarte aus ihrer Handtasche
gestohlen hatten. Die Frau ging sofort zu ihrer Bank, um die Karte
sperren zu lassen. Doch leider zu spät. Die Diebe hatten bereits 1500
Euro abgehoben - entsprechend dem von der Bank festgelegten Limit.
Nach eigenen Angaben hatte die Konsumentin bisher nur Beträge bis zu
300 Euro abgehoben - ihr Limit war aber fünfmal höher. Viele
Konsumenten sind sich dieses Risikos nicht bewusst. Viele Banken
haben zudem bei der Einführung des Euro die Behebungslimits einseitig
erhöht.
Georg Rathwallner von der Konsumenteninformation der Arbeiterkammer
Oberösterreich rät nun den Bankkunden, ihr Limit bei der Bank zu
erfragen und den eigenen Bedürfnissen und dem akzeptierten Risiko
anzupassen. Außerdem, so der Rat des Konsumentenschützers, sollten
Pin-Codes nie zusammen mit Karte aufbewahrt und ein Ausspähen des
Codes bei Behebungen am Bankomaten verhindert werden.
OTS0050 2003-12-09/10:14
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