Prominentenkomitee "Retten wir die Lobau"

Wien (OTS) - Vor rund 20 Jahren hätten Menschen aus ganz Österreich durch ihren gewaltlosen Widerstand den Bau des Kraftwerkes Hainburg verhindert. Damit seien die Donauauen östlich von Wien gerettet worden. Nun würden die Donauauen in ihrem Wiener Abschnitt abermals durch ein Großprojekt, zwei geplante Autobahnen, gefährdet. Dies behauptet ein Prominentenkomitee, das Freitag in einem Pressegespräch vorgestellt wurde, und unter dem Titel "Retten wir die Lobau" aktiv werden möchte. Diesem Komitee gehört auch GR Mag. Rüdiger Maresch von den Grünen an.

Wie dieser ausführte, sei Wien eine der lebenswertesten Städte der Welt, die Luftqualität werde aber immer schlechter. Schuld daran trage der stetig zunehmende Verkehr. Er kritisierte den von den Landeshauptleuten der Ostregion angekündigten Ausbau der TEN-Netze, der "eigentlich einen Ausbau der Autobahnnetze betreffe". Nachhaltig sprach sich Maresch für den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel sowie für bessere Verkehrsverbindungen ins Umland aus. Das Ziel müsse Verkehrsvermeidung sein, Wien tue jedoch nichts in dieser Richtung.

Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Tel.:
4000/81814, im Internet unter http://wien.gruene.at/ . (Schluss) ull/rr

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Peter Ullmann
Tel.: 4000/81 081
ull@m53.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0013