Be a part @ Seitenwechsel

Vom 9. bis 14.12.2003 führen Jugendliche ihr Jugendzentrum selbst

Wien (OTS) - Das normale Setting: JugendarbeiterInnen begrüßen die ins Jugendzentrum eintrudelnden Jugendlichen am Abend. Sofort entstehen Gespräche über Job, Schule, Eltern, FreundInnen...Hinter der Bar steht ein Betreuer, eine Jugendarbeiterin geht mit einer Projektgruppe ins nächste Zimmer, um konzentriert arbeiten zu können.

Halt - hier kommt der Seitenwechsel!

Alle reden davon, der Verein Wiener Jugendzentren setzt es um:
Partizipation von Jugendlichen! Von 9. bis 14. Dezember heißt es in neun Jugendzentren "do it yourself". Die von Jugendlichen während des Seitenwechsels geführten Einrichtungen sind: JZ Margareten/5er Haus, PAHO, si:ju, JZ 15, Jugendzone 16, JUKI Strebersdorf, JZ Großfeldsiedlung, JZ Hirschstetten, JZ Alt Erlaa.
Jugendliche betreiben ihr Jugendzentrum selbst, sie bestimmen, wo es lang geht, sie kümmern sich um Programm und Bar, sie übernehmen Verantwortung.

Wie läuft das ab? Jugendliche wählen ein Team von Jugendlichen, das für eine Woche in die Rolle der BetreuerInnen im Jugendzentrum schlüpft. Dieses Team gestaltet den Jugendbetrieb und fällt Entscheidungen über Regelwerk, Öffnungszeit, Budget, Programm, Auswahl und Verkauf von Barprodukten ...
Seit Anfang November wird am Projekt Seitenwechsel gearbeitet und das Thema begeistert die Kids. Die Jugendlichen sind bereits dabei, sich für die Wahl aufstellen zu lassen. Die letzten Wahlen finden in dieser Woche statt. Das BetreuerInnen - Team soll aus 4 - 6 Jugendlichen bestehen.

Die Aktion soll Jugendlichen Spaß machen

Das unmittelbare Erleben von Verantwortung, von Teilhabe- und Gestaltungsmöglichkeiten soll Anreize für Jugendliche darstellen, sich aktiv zu beteiligen. "Scheinbeteiligung" und Überforderung sollen jedenfalls vermieden werden. Durch eine genaue Vorbereitung mit dem JugendarbeiterInnen-Team in der Woche vor dem Projekt können sich die Kids bereits gut ein Bild über ihre Verantwortlichkeiten machen. Hilfestellungen während des Projekts sind: ein geschützter Raum, der sogenannte "Leoraum", wo BetreuerInnen ihre angestammte Funktion haben. Hier gibt es die Möglichkeit, Dinge zu besprechen und Rat zu holen.
Selbstverständlich sind alle MitarbeiterInnen während des gesamten Projekts anwesend.

It´s my party(cipation)

Ein wesentliches Prinzip der Jugendarbeit der Wiener Jugendzentren ist Partizipation von Kindern und Jugendlichen.
Kinder und Jugendliche haben das Recht mitzubestimmen. Nicht zuletzt drückt sich das durch die eben erst erfolgte Wahlaltersenkung in Wien aus. Dadurch ist einmal mehr festgeschrieben, dass Partizipation gelebt werden soll.
Das trifft besonders zu, wenn Jugendliche ihre Lebenswelt gestalten, zum Beispiel wenn es ums "eigene" Jugendzentrum geht. Jugendliche sind nicht Betroffene, sondern aktiv ins Geschehen eingebunden und können als mündig agierende Menschen Mitverantwortung tragen.

Bei Zufriedenheit aller Beteiligter mit dem Seitenwechsel steht einer Wiederholung nichts im Weg! (Schluss) eg

o Be a part @ Seitenwechsel 9. bis 14.12.2003 JZ Margareten/5er Haus, PAHO, si:ju, JZ 15, Jugendzone 16, JUKI Strebersdorf, JZ Großfeldsiedlung, JZ Hirschstetten, JZ Alt Erlaa.

Für MedienvertreterInnen besteht die Möglichkeit, an einer Tour durch die selbst geführten Jugendzentren teilzunehmen (Terminvorschlag: Do, 11.12. oder Fr, 12.12.) (Schluss) eg

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Verein Wiener Jugendzentren
Tanja Wehsely
Tel.: 278 76 45 / 44
t.wehsely@jugendzentren.at
Doris Wild
Tel.: 278 76 45 / 40
d.wild@jugendzentren.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0004