• 03.12.2003, 14:48:41
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JAKOB AUER: WIR INVESTIEREN IN DIE ZUKUNFT!

Wachstumspaket sichert Beschäftigung, Wettbewerbsfähigkeit und
Forschungsstandort

Wien, 3. Dezember 2003 (ÖVP-PK) Wir wollen in die Zukunft
investieren. Deshalb erhöhen wir die Ausgaben für Forschung und
Entwicklung. Deshalb senken wir die Körperschaftssteuer. Deshalb
erleichtern wir Unternehmensgründungen. Deshalb setzen wir unseren
Schwerpunkt auf neue Jobchancen vor allem für Jugendliche. Wir denken
mit Verantwortung an morgen und setzen heute notwendige Schritte
dazu, begrüßte der ÖVP-Abgeordnete Jakob Auer in seinem
Debattenbeitrag im Nationalrat das Wachstums- und Standortgesetz
2003. ****

"Mit diesem Gesetz wird der erfolgreiche wirtschaftspolitische
Kurs unseres Landes fortgesetzt", lobte Auer die konjunkturbelebenden
und strukturellen Maßnahmen im Konjunkturpaket III. "Mehr
Forschungsausgaben heute bedeuten mehr Wirtschaftswachstum für
morgen", erläuterte der ÖVP-Abgeordnete, dass bis 2010 mindestens
drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung ausgegeben
werden. Zusätzlich sollen der Forschungsfreibetrag und die
Forschungsprämie angehoben werden. "Damit machen wir Österreich zum
attraktivsten Forschungsstandort in Europa", so Auer. Gerade für den
ländlichen Raum besonders wichtig ist für den ÖVP-Abgeordneten das
Zehn-Millionen-Euro-Paket für Breitbandzugänge als ersten Schritt.
"Damit rücken Gebiete, die zur Zeit noch nicht am Datenhighway
angeschlossen sind, näher an die für die Betriebe, für die
Kommunikation, aber auch für die Informationsübermittlung notwendige
Wissensgesellschaft."

Für Landwirtschaft und Umwelt ist die verstärkte Förderung der
Biomasse entscheidend. "Mit fünf Millionen Euro zusätzlich setzen wir
auf erneuerbare Energien, auf neue Möglichkeiten der Nutzung
inländischer Biomasse", so Auer.

Ein Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent im vorigen Jahr steht
einem Wert von 0,9 Prozent im EU-Durchschnitt gegenüber. "Um diese
beeindruckenden Wirtschaftsdaten auch in Zukunft zu gewährleisten,
müssen wir die Konjunktur weiter ankurbeln", verwies Auer etwa auf
die Senkung der Körperschaftssteuer von 34 auf 31 Prozent. Um "fit
für die Erweiterung" zu sein, werden im Wachstumspaket auch neue
Impulse für Klein- und Mittelbetriebe gesetzt. Eigenkapitalbildung
und Unternehmensgründungen werden entbürokratisiert.

ÖSTERREICH ALS BESCHÄFTIGUNGSSTANDORT NICHT KRANKJAMMERN

"Die Beschäftigungssicherung steht ganz oben auf der
Prioritätenliste dieser Bundesregierung. Hauptzielgruppe sind dabei
die Jugendlichen: Jedem einzelnen sollte ein Ausbildungsplatz
garantiert sein", betonte Auer. Dazu sei mehr Flexibilität ein Gebot
der Stunde, sowohl was die Arbeitszeit, als auch was die
Berufslaufbahn betrifft. "Damit", so Auer, werden wir auch die
Personalprobleme im Bereich der medizinisch technischen Dienste in
den Spitälern in den Griff bekommen."

Allgemein bekannte sich der ÖVP-Abgeordnete zur
Beschäftigungspolitik der Regierung. "Wir sollten endlich aufhören,
Österreich als erfolgreichen Beschäftigungsstandort krank zu jammern.
Innerhalb der EU, aber auch im Vergleich mit den großen
Wirtschaftsmächten, steht unser Land auch in diesem Bereich sehr gut
da. Und wir bemühen uns, dass das auch so bleibt", schloss Auer.
(Schluss)

OTS0242    2003-12-03/14:48

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