- 03.12.2003, 13:01:18
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Ambrozy muss sofort Konsequenzen aus Skandal im LKH-Hermagor ziehen
Im Verantwortungsbereich von Ambrozy leichtfertiger Umgang mit Steuergelder
Klagenfurt, 2003-12-03 (fpd) SP-Chef Peter Ambrozy müsse in seinem
Verantwortungsbereich als Gesundheitsreferent sofortige Konsequenzen
im Zusammenhang mit dem Gehaltsskandal im LKH-Hermagor ziehen und,
wie von der KABEG beantragt, dass Direktorium sofort abberufen. Die
Vorwürfe seien so schwerwiegend, dass ein Nichthandeln Ambrozys ein
fatales Signal für alle Beschäftigten im Kärntner Gesundheitswesen
hätte, sagte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin
Strutz.
Wenn Ambrozy seinen Freund Freimüller jetzt deckt, offenbare dies in
entlarvender Weise die Seilschaften des SPÖ-Obmannes, dem
parteipolitische Interessen offenbar wichtiger sind, als korrektes
Wahrnehmen seiner Verantwortung in der Landesregierung. "Ambrozy hat
durch seine Millionen-Weisung im LKH Klagenfurt, Überstunden
auszuzahlen, ohnedies klargemacht, dass er leichtfertig mit
Steuergeld umgeht, für das er weder bereit ist gerade zu stehen, da
er das Landesbudget ablehnt, noch Willens ist, einen Beitrag zur
Entschuldung des Landeshaushalts zu leisten", so Strutz. Wenn jetzt
aber ungeheure Gehaltszahlungen nicht einmal korrekt beschlossen und
abgerechnet wurden, müsse Ambrozys Freunderlwirtschaft im
Gesundheitssystem ein Riegel vorgeschoben werden.
Wenn Ambrozy den Antrag der KABEG auf Entlassung des Direktoriums
nicht nachkomme, werde die FPÖ gegen den SPÖ-Chef wegen Amtshaftung
ermitteln lassen, kündigte Strutz heute an.
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