• 03.12.2003, 10:58:39
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"Was Kärnten alles kann!"

Standortmarketingkampagne soll Kärnten als aufstrebende innovative Region präsentieren - LH Haider: Blick in Zukunft richten sowie auf Stärken und Vorteile bauen

Klagenfurt (LPD) - "Was Kärnten alles kann!" zeigte Dienstag
Abend in einer gleichnamigen Veranstaltung die Entwicklungsagentur
Kärnten in der Klagenfurter Alpe-Adria-Arena. Vertretern aus
Wirtschaft, Politik und öffentlichem Leben wurde dabei die
Standortmarketingkampagne "Made in Kärnten - Kärnten kann’s"
vorgestellt. Unser Bundesland soll darin im Bereich der Innovationen
als aufstrebende Region präsentiert werden, erklärte Landeshauptmann
Jörg Haider.

"Es gilt, den Blick in die Zukunft zu richten!", betonte der
Landeshauptmann weiters und strich die Wichtigkeit der Zusammenarbeit
aller Institutionen und wirtschaftlichen Organisationen des Landes am
Standortmarketing hervor. Kärnten werde vorwiegend als traditionelles
Tourismusland gesehen, habe aber auch ein enormes Potential an
Innovativem und Kreativem. Derzeit befinde sich das Bundesland in
einem dynamischen Veränderungsprozess und es gelte - vor allem
angesichts der bevorstehenden EU-Osterweiterung - neue
Herausforderungen zu bewältigen. "Wir müssen uns jetzt viel stärker
mit den nötigen Weichenstellungen befassen und auf unsere Stärken und
Vorteile bauen", so der Landeshauptmann.

Kärnten könne auf eine Hohe Qualität der Ausbildung und "viele
kluge Köpfe" verweisen, meinte Haider außerdem. Viele Innovationen
würden hier entstehen, erdacht und entwickelt werden. In einer Studie
der EU belege Kärnten daher im Innovationsbereich unter 148 Regionen
den ausgezeichneten 23. Platz. Weiters habe Kärnten einen hohen
Anteil bei den Beschäftigten im Hightech-Bereich, würde die
IT-Klassen an Höheren Schulen ausbauen und erfolgreich alle
Pflichtschulen ans Netz bringen. Ausgezeichnete Entwicklungen weise
man auch am Arbeitsmarkt und bei Infrastrukturprojekten auf. Einen
nächsten Innovationsschub erwartet sich der Landeshauptmann vom
Lakeside Science & Technology Park, der bei der Universität
Klagenfurt im Entstehen und bereits ausgebucht ist. Führende
Unternehmen wie Infineon oder AT&S würden durch ihr Ansiedeln
ebenfalls beweisen, dass Kärnten hohe Standortqualitäten habe.
"Kärnten ist ein kleines Land mit tüchtigen Leuten, das sich im
unwahrscheinlich raschen wirtschaftlichen Veränderungsprozess
erfolgreich behauptet", meinte Haider.

Kärntens Aufschwung im Bereich Forschung und Entwicklung
unterstrich auch Professor Hans Joachim Bodenhöfer von der
Universität Klagenfurt und Werner Reczek von Infineon betonte, dass
sein Unternehmen in Villach das größte Forschungszentrum Österreichs
im Bereich Microelektronik betreibe. 2.500 Menschen seien hier
beschäftigt, davon allein 500 in der Entwicklung. Durch die Verlegung
des automotiven Bereiches nach Villach werde Infineon künftig noch
stärker den Fokus auf die Entwicklung legen und rund 25 Prozent
seines Villacher Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren,
sagte Reczek.

Referiert haben am Dienstag außerdem Gert Xander von der HYPO
ALPE-ADRIA-BANK ("Von der Landes- und Hypothekenbank zur HYPO
ALPE-ADRIA-BANK"), Markus Zanker von der Universität Klagenfurt und
der Firma ConfigWorks Informationssysteme & Consulting GmbH ("Neue
Potentiale im Vertrieb durch virtuelle Kundenberatung"), Doris
Strohmaier von der Firma Hobas Engineering GmbH ("HOBAS - 1,5 mal um
die Welt") sowie der stellvertretende Direktor der Berufsschule
Spittal/Drau, Andreas Rauter ("Das Energie’stern’haus").
(Schluss)

OTS0086    2003-12-03/10:58

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