• 01.12.2003, 12:51:51
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Polizei lehnt Schulwegsicherung durch freiwillige Schülerlotsen in der Josefstadt ab

Wien (SPW-K) - Um den Mangel an Polizisten zumindest ein wenig zu
lindern, wollten einige Mitglieder des "Bunds Sozialdemokratischer
Akademiker" (BSA) Dienst als Schülerlotsen versehen. Ein
entsprechendes Angebot an die Polizei wurde abgelehnt. "Der BSA
Bezirksklub Josefstadt nimmt die ablehnende Entscheidung der
Bundespolizeidirektion Wien, mit großem Bedauern zur Kenntnis.", sagt
Dr. Seibert von der BSA Josefstadt.

Mindestens fünf Mitglieder des BSA Josefstadt sind bereit, den
Schulweg an der Kreuzung Zeltgasse/ Strozzigasse zu sichern. Die
Begründung der Behörde, der Aufwand sei zu hoch, ist für den BSA
Josefstadt und SP-Bezirksvorsteher Stellvertreter Manfred Kerry nicht
nachvollziehbar. "Ein Besuch beim Amtsarzt und eine Einschulung, um
dafür zu sorgen, dass zumindest ein Sicherheitswachebeamter gerade
vor Weihnachten nicht für die Schulwegsicherung eingesetzt werden
muss, erscheint mir ein eher geringer Aufwand. Zudem kann unser
Engagement erstens Beispielwirkung haben und zweiten ist nicht
gesagt, dass wir uns ausschließlich nur im Dezember 2003 als Lotsen
zur Verfügung stellen.", sagt Kerry.

Die BSA Josefstadt wollte mit diesem Schritt ein positives Zeichen
über Parteigrenzen hinweg setzen und als Vorbild wirken. Andere
Gruppierungen oder Personen hätten dazu angeregt werden sollen, bis
zu einer dauerhaften Lösung der Schulwegsicherung an der Kreuzung
Zeltgasse/ Strozzigasse Schülerlotsendienste zu versehen.(Schluss)

OTS0143    2003-12-01/12:51

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