• 01.12.2003, 12:40:23
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Vizekanzler Gorbach ehrt die aus 1.400 Einreichungen des Ideenreich-Wettbewerbs ermittelten Preisträger

Wien (OTS) - Vor rund drei Monaten forderte Vizekanzler Hubert
Gorbach die Österreicherinnen und Österreicher auf, unter dem Motto
"was ich schon immer erfunden haben wollte" zündende Ideen
einzureichen. Der Wettbewerb des Bundesministeriums für Verkehr,
Innovation und Technologie (bmvit) sollte eine Brücke schlagen
zwischen den Ideen kreativer Innovatoren und neuen Produkten oder
Dienstleistungen. Hunderte Österreicherinnen und Österreicher sind
der Einladung des bmvit zur Teilnahme gefolgt. Heute, am 1. Dezember,
wurden die besten Ideen des Wettbewerbes prämiert. Die Siegerideen
sind laut Jury geeignet, in die Umsetzung zu gelangen. Das bmvit und
der Forschungsförderungsfonds der gewerblichen Wirtschaft (FFF) haben
ihre Unterstützung dabei zugesagt.

"Sowohl die Vielzahl der Ideen, als auch die hohe Zugriffsrate von
über 1,3 Millionen auf www.ideenreich.at übertraf unsere Erwartungen
bei weitem. Wir haben das Thema Innovation in die breite Bevölkerung
getragen, diese hat mit ihren Ideen die hohe Innovationsfähigkeit der
Österreicherinnen und Österreicher bestätigt", freute sich
Vizekanzler Gorbach und sah die Zielsetzung des Wettbewerbs - den
Nutzen von Forschung und Entwicklung im Alltag aufzuzeigen und einen
intensiven Dialog zum Thema Innovation zu starten - erfüllt.
"Ideenreich" suchte neue, bislang noch nicht umgesetzte Ideen. Ihre
Umsetzung musste innerhalb eines realistischen Zeitrahmens mit
österreichischem Know-how möglich sein und einen nachweisbaren Nutzen
der Ideen für große Teile der Bevölkerung bringen.

Die Ideen wurden nach den Recherche-Methoden des Patentamtes
geprüft. Ausgeschieden wurden in Vorjurysitzungen jene Ideen, für die
es bereits Patentanmeldungen gab oder die nicht den Kriterien des
Wettbewerbs entsprachen. Vizekanzler Gorbach betonte, dass viele
Patentanmeldungen ungenutzt bleiben und forderte daher innovative
Unternehmen auf, den reichen Ideenfundus von ideenreich zu nutzen.

Bei der Gesamtjurysitzung am 24. November wurden die verbleibenden
Ideen bewertet und die Sieger ermittelt. Die Einreichung und
Bewertung erfolgte in einem Blindtest völlig anonymisiert, es konnten
uneingeschränkt viele Ideen eingereicht werden. Ein besonders
kreativer und innovativer Kopf ist der Sieger des ersten und zweiten
Preises - er reichte insgesamt neunundzwanzig Ideen ein.

- Die Sieger

Jury-Preis: Beste Einreichung einer Einzelperson

- 1.Preis - Ing. Richard Faderny, Zistersdorf/NÖ, für die Idee Nr.
411 / GPS-basierendes Neverlost-System für öffentliche Verkehrsmittel
in Organizern und eventuell Handys

- 2.Preis - ebenfalls Ing. Richard Faderny, für die Idee Nr. 127 /
WLAN-Indikator in Kugelschreibern

- 3.Preis - DI Gerhard Stelzer aus Graz, für die Idee Nr. 874 /
Schul-Tool für die Grundschule

Jury-Preis: Beste Unternehmens-Einreichung
Beck.Consulting, in Vösendorf, für die Idee Nr. 313 / "Safety Tram
Lights",

Sieger des Publikumsvotings
Herr Hamed Sadegh, aus dem Wiener Unternehmen ad-motion Multimedia
GmbH für die Idee Nr. 1016 / Mobile Werbeflächen

"Mein besonderer Dank gilt den Mitgliedern der Jury, allen voran den
ExpertInnen des österreichischen Patentamtes, ohne deren engagierte
und tatkräftige Unterstützung der Wettbewerb nicht hätte durchgeführt
werden können", bedankte sich Vizekanzler Gorbach.

Dr. Ingrid Weidinger, Österreichisches Patentamt, resümiert:
"Zahlreiche, durchaus hochwertig einzustufende Ideen kamen zum Thema
Technik und hier wiederum zu den Bereichen Verkehrssicherheit und
Mobiltelefonie. Nach Prüfung durch unsere Experten können wir uns gut
vorstellen, dass manche dieser Ideen in ein wirtschaftlich
interessantes Forschungs- und Entwicklungsprojekt fließen. Darüber
hinaus gab es viele innovative Ideen von Menschen, die auf kreative
Weise praktische Lösungen für Verbesserungen im Haushalt oder für
ähnliche Alltagssituationen entwickelt haben."

Vizekanzler Gorbach versprach in seiner Eigenschaft als
Verkehrsminister die vielen zum Thema Verkehrssicherheit eingelangten
Ideen an die zuständigen Experten seines Ressorts weiterzuleiten und
auf konkrete Verbesserungen für die österreichischen
Verkehrsteilnehmer prüfen zu lassen. "Österreich hat zahlreiche
innovative und originelle Denker, die dazu beitragen wollen, uns das
(Arbeits-)Leben noch leichter zu machen. Das hohe Teilnehmerinteresse
und die Vielzahl an Kommentaren zu einzelnen Ideen zeigen, dass hier
wirklich ein intensiver Dialog zum Thema Innovation gestartet werden
konnte. Wir werden den Weg der besten Ideen weiter verfolgen und
gerne eine Vermittlerrolle zwischen den Einreichern und potentiellen
Umsetzern dieser Ideen übernehmen."

Folgende Personen gehörten der Gesamt-Jury an:

- Ing. Mag. Dr. Herwig Kainz, Generalsekretär des Österr.
   Gewerbevereins
 - Dr. Helene Karmasin, Karmasin.Motivforschung
 - Mag. Ingolf Schädler, Sektionsleiter-Stellvertreter d. Sektion
   Innovation im bmvit
 - Mag. Klaus Schnitzer, Forschungsförderungsfond für die
   gewerbliche Wirtschaft
 - Dr.phil. Ingrid Weidinger, Österreichisches Patentamt
 - Dr. Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin des Technischen Museums Wien

Die Preise und Gewinner im Überblick

- Jury-Preis "Beste aller Einreichungen" an Einzelpersonen

- 1. Preis: Attraktives Multimedia-PC-Komplettsystem mit
TFT-Flachbildschirm von Acer:
Ing. Richard Faderny, Zistersdorf/NÖ, für die Idee GPS-basierendes
Neverlost-System für öffentliche Verkehrsmittel in Organizern und
eventuell Handys

- 2. Preis: SL55-Handy von Siemens
ebenfalls Ing. Richard Faderny für die Idee WLAN-Indikator in
Kugelschreibern

- 3. Preis: 5 ÖBB-Bahnfahrten 1. Klasse innerhalb Österreichs für 2
Personen
DI Gerhard Stelzer für die Idee Schul-Tool für die Grundschule

- Jury-Preis "Beste Unternehmens-Einreichung"

Ein "AonSpeed - Breitband-Internetzugang"
(inkl. AonVirenchecker, AonCommunicator) für ein halbes Jahr,
gesponsert von Telekom Austria ging an Beck.Consulting, Vösendorf,
für die Idee "Safety Tram Lights"

- "Publikumspreis" für den Punktesieger des Publikums-Votings

1 Wochenend-Reise für 2 Personen nach Dortmund, die "Stadt der
Forschung", incl. 2 Übernachtungen und Besichtigungsprogramm ging an
Herrn Hamed Sadegh, aus dem Wiener Unternehmen ad-motion Multimedia
GmbH. Er erhielt für die Idee "Mobile Werbeflächen" die höchste
Punkteanzahl (3.752 Punkte).

Rückfragehinweis:
Desirée Schindler, bmvit, Pressesprecherin, Tel. 01/53115-2147

Gertraud Oberzaucher, Projektleiterin Wettbewerb "Ideenreich" im bmvit, Tel.: 0699/195 845 98

OTS0133    2003-12-01/12:40

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