Bezirkspartnerschaft zwischen Donaustadt und Tokio wird sichtbar

Wien (OTS) - Wien und Tokio verbindet eine Bezirkspartnerschaft
des 22. Wiener Gemeindebezirks Donaustadt mit dem 22. Bezirk von Tokio, namens "Arakawa".

Bezirksähnlichkeiten wie die Lage an einem Fluss, markante Brücken, aber auch eine wachsende Neubautätigkeit waren schon vor mehr als 10 Jahren Grund für diese interessante Partnerschaft. Neben der Japanischen Schule, die sich in der Donaustadt befindet, trägt auch ein alljährliches Schüleraustauschprogramm zur Völkerverständigkeit bei. Sogar ein eigener "Bezirkspartnerschafts-Vertrag" wurde im Jahr 1996 abgeschlossen.

Diese Bezirkspartnerschaft war Thema eines Wettbewerbs, der von der Akademie der bildenden Künste inhaltlich begleitet wurde, bei der in der Tokiostraße 16, einem neu errichteten GEWOG-Gebäude der Versuche gestartet wurde, über diesen Wettbewerb die Fassade des Hauses zu gestalten.

Eine Jury hat unter den 19 eingereichten Vorschlägen von Nachwuchskünstlern ein Mosaik des Studenten Nobuhiko Numazaki zum Siegerprojekt bestimmt.

Mittlerweile ist die enge Verbundenheit auch an mehreren Straßennamen abzulesen, wie z. B. die Arakawagasse, die Nippongasse oder die Tokiostraße. Die GEWOG (Gemeinnützige Wohnungsbau Ges.m.b.H.) hat sich diesem Thema durch "Kunst am Bau" bei der Fassadengestaltung der Wohnhausanlage Tokiostraße 16 angenommen.

Der aus Japan stammende Kunststudent Nobuhiko Numazaki hat als Sieger des künstlerischen Wettbewerb sein Mosaik unter dem Titel "Freund von Arakawa-Bezirk" nun an der Außenfassade der Wohnhausanlage verwirklicht. Ein neuer Identifikationspunkt im Bezirk, aber auch für die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnhausanlage ist auf diese Weise entstanden.

Die GEWOG-Wohnhausanlage umfasst insgesamt 65 geförderte Mietwohnungen. Die Wohnungen wurden im September 2003 an die Mieterinnen und Mieter übergeben. Die Stadt hat die Errichtung dieses Wohnbaus mit insgesamt 3,6 Millionen Euro gefördert. Die Gesamtkosten liegen bei 10 Millionen Euro.

Das benachbarte ÖVW-Wohnprojekt Tokiostraße 14 wurde von der Stadt mit 2,2 Millionen Euro gefördert. Hier liegen die Gesamtkosten bei 6,4 Millionen Euro.

Die Vorstellung des Kunstmosaiks am Wohnhaus Tokiostraße 16 fand im Rahmen der offiziellen Einweihungsfeier der Wohnhausanlage statt. Im Beisein von Wohnbaustadtrat Werner Faymann und Bezirksvorsteher Franz Karl Effenberg nahmen neben den Mietern der Wohnhausanlage auch Vertreter des japanischen Kulturvereins, Studierende der Akademie der bildenden Künste und Prof. Damisch teil.
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