Bundesarbeitskammer: Projekt AK Plus auf gutem Weg - (3)

Linz (AK) - "2001 haben wir uns ein ehrgeiziges Projekt
vorgenommen. Und dieses Projekt AK Plus ist auf einem gutem Weg. Wir haben viele neue innovative Angebote für unsere Mitglieder erarbeitet", zog heute der Direktor der Bundesarbeitskammer, Werner Muhm, ein Resümee über die Jahre 2001 und 2002. Bis 2004 werden die Arbeiterkammern österreichweit 72 Millionen Euro in neue, zusätzliche Leistungen investieren. Finanziert wird das Projekt - bei gleichbleibenden Mitgliedsbeiträgen - aus Umschichtungen, Rationalisierungsmaßnahmen und Synergienutzungen aller Länderkammern. Allein in den ersten beiden Jahren des Programms sind knapp mehr als 30 Millionen Euro für neue Leisutngen umgeschichtet worden. AK Plus liegt damit über Plan, berichtet Muhm.

AK Plus - Bildung
Im Rahmen des AK Plus Bildungsprogrammes fördert die AK ihre Mitglieder beim Erwerb und Ausbau von Schlüsselqualifikationen in den Bereichen EDV, Fremdsprachen und Persönlichkeitsbildung. Auch mit dem Bildungsgutschein (bis zu 100 Euro jährlich) unterstützen die Arbeiterkammern ihre Mitglieder beim vorwärts Kommen im Beruf.

AK Plus - Frauen
Um den Wiedereinstieg in den Beruf für Frauen zu erleichtern, bieten die Arbeiterkammern spezielle Kurse und Beratung für Wiedereinsteigerinnen an. Begleitende Kinderbetreuung ist eine Selbstverständlichkeit.

Darüberhinaus untersützen die Arbeiterkammern im Rahmen von AK Plus auch junge ArbeitnehmerInnen und bieten Rechtsschutz für Freie ArbeitnehmerInnen (zB Zeitungsverteiler, Redakteure und Telearbeiter).

AK Plus - Konsumentenschutz
Besonders stark nachgefragt werden von den Mitgliedern Rat und Unterstützung in Fragen des Konsumentenschutzes. "Im Rahmen des Projekts AK Plus haben wir auf diese verstärkte Nachfrage reagiert und viele neue Leistungen initiiert", sagt Muhm. Der BAK-Direktor hebt besonders die Verbesserungen im Rechtsschutz und die neuen Internetangebote hervor.

Erfolg durch Sparsamkeit und Synergien
Rund 72 Millionen Euro wenden die Arbeiterkammern für das von 2001 bis 2004 laufende Projekt auf. Aufgebracht werden diese Mittel durch Einsparungen und der Nutzung von Synergien. Realisiert wurden Einsparungspotentiale vor allem in den Bereichen Energie, Telefongebühren, Posttarife, Büroartikel, Datenbanknutzung und Informationstechnologie. Synergienutzungen ergaben sich durch ein gemeinsames Internetportal, bei den Bildungseinrichtungen, der Straffung und Vereinheitlichung des österreichweiten Broschürenbestandes sowie bei der Standardisierung der Leistungsangebote für die AK-Mitglieder.

(Forts.)

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