- 27.11.2003, 13:36:49
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WKÖ legt ausgeglichenes Budget für 2004 vor
Schenz: Voranschlag 2004 erstmals seit der Umlagensenkung 2002 wieder positiv
Wien (PWK852) - Der rigorose Sparkurs und entsprechende
strukturelle Maßnahmen der WKÖ haben zu einem erfreulichen Resultat
geführt. Erstmals seit der drastischen Senkung der Kammerumlagen im
Jahr 2002 weist der Voranschlag 2004 wieder ein positives Ergebnis
auf, erklärte WKÖ-Vizepräsident und Finanzreferent Richard Schenz am
Donnerstag vor dem Wirtschaftsparlament.
Im Voranschlag 2004 der WKÖ (ohne Fachverbände) sind Umsatzerlöse,
Umlagen und sonstige betriebliche Erträge von rund 171,7 Mio. Euro
vorgesehen. Demgegenüber stehen der Personalaufwand von rund 80,0
Mio. Euro und Sachaufwand von rund 92,9 Mio. Euro. Unter
Berücksichtigung des Finanzerfolges weist der Voranschlag 2004 ein
positives Ergebnis der Geschäftstätigkeit von rund 1,3 Mio. Euro aus.
Wie Schenz ausführte, werden einerseits Rücklagen von 2,7 Millionen
Euro für ausgewählte Projekte - für Zinsstützungszahlungen zum
Exportfinanzierungsverfahren, Zuschüsse zu Trust Funds sowie
Investitionen - aufgelöst. Auf der anderen Seite werden vier
Millionen Euro den Rücklagen zugewiesen, vor allem für
Schwerpunktaktionen im In- und Ausland sowie als Vorsorge für die
Durchführung der nächsten Kammerwahl.
"Dass wir an den richtigen Stellen sparen, zeigt der
Controllingbericht über die Entwicklung des Anteils der
Kostenträgerbereiche an den gesamten Sachkosten: Während der Bereich
Service- und Dienstleistung zurückgenommen wird, weil dies
schwerpunktmäßig die Landeskammern wahrnehmen, steigt der Anteil
unserer Kernkompetenz, der Interessensvertretung, auf rund 46
Prozent", sagte Schenz. Derzeit werde die Leistungserfassung, mit
deren Hilfe auch Personalkosten den Kostenträgern zugeordnet werden
können, auf den gesamten Bereich der Wirtschaftskammer Österreich
ausgedehnt. Ab dem Jahr 2004 werde das Management daher auf eine
lückenlose Kostenträgerrechnung als Entscheidungsinstrument
zurückgreifen können.
Im Voranschlag 2003 war ein Bilanzverlust von fast vier Millionen
Euro vorgesehen. Dieser wird, wie Schenz in Hinblick auf die aktuelle
Hochrechnung erläuterte, dank strenger Budgetdisziplin nicht
eintreten.
Der Voranschlag der Wirtschaftskammer Österreich einschließlich des
EU- und Außenwirtschaftsbereiches für das Geschäftsjahr 2004 wurde
vom Wirtschaftsparlament einstimmig beschlossen. (hp)
OTS0214 2003-11-27/13:36
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