• 27.11.2003, 13:36:01
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Niederösterreich betreibt Umwelt-Lobbying in Brüssel

Sobotka: Wichtiger Schritt in der Anti-Atompolitik

St. Pölten (NLK) - Aktuelle Umweltthemen wie die Endlagerung
nuklearer Abfälle, grenzüberschreitende Effekte von
Umweltverträglichkeitsprüfungen und die Umwelthaftung standen am
Programm des dreitägigen traditionellen Vorweihnachts-Besuches von
Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka in Brüssel, der heute zu Ende geht.
In Gesprächen mit Vertretern der Kommission wurde festgelegt, dass
bei Störfällen in Atomkraftwerken die Betreiber der Atomkraftwerke
für etwaige Schäden im In- und Ausland haften müssen. "Damit ist eine
wichtige Forderung Niederösterreichs erfüllt", betont Sobotka. Zudem
werde ein wichtiger Beitrag zur niederösterreichischen
Anti-Atom-Politik geleistet. Sobotka: "Auch einheitliche
Sicherheitsstandards für Europas Atomkraftwerke könnten schon im
nächsten Jahr vorliegen."

Ein Programm kultureller Art wurde auf Einladung des Landesrates
den deutschsprachigen EU-Beamten am Abend im Residenz-Palast geboten.
Beispielsweise las der Literat Erwin Riess aus seinen Roman Giordanos
Auftrag. Passend zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen
und zur Erweiterung der Europäischen Union macht sich in dem Roman
der an den Rollstuhl gebundene Protagonist zu einer spannenden
Untersuchung nach Ungarn auf. Der Abend wurde vom NÖ Verbindungsbüro
in Brüssel organisiert.

OTS0211    2003-11-27/13:36

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