• 27.11.2003, 13:26:06
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Wirtschaftparlament: Wirtschaftsverband setzt Initiativen gegen Bankgebühren und kämpft für Bürokratiekostenreduzierung

Wien (OTS) - Die deutliche Erhöhung der Bankgebühren bei den
täglichen Einzahlungen der Tageslosungen durch Betriebe nahmen
Vertreter des Wirtschaftsverbandes in der heutigen Sitzung des
Wirtschaftsparlaments zum Anlass von den Bankenvertretern vehement
die Rücknahme dieser Gebühr zu fordern.

Der Wirtschaftsverbands-Protest hat schon erste Erfolge gezeigt:
Bankenvertreter signalisierten gegenüber Wirtschaftsverbandspräsident
Haiden die Bereitschaft zu Gesprächen und einer gemeinsamen Suche
nach Lösungen. Der Wirtschaftsverband wird mit Nachdruck weiterhin
gegen diese neuen Belastungen, die gerade Kleinbetriebe besonders
treffen, aktiv werden.

Anlass dafür: Unternehmen müssen neuerdings bis zu 7 Euro pro
Bareinzahlung berappen, was mit mehr als 1500 Euro pro Jahr zu Buche
schlägt und oftmals in eklatantem Missverhältnis zu den Erträgen des
Tages steht. Gerade kleine Betriebe, die ohnedies existentiell unter
den konjunkturbedingten Umsatzrückgängen leiden, sind davon besonders
betroffen.

Kostenreduzierung durch Bürokratieabbau gefordert

Den Belastungen der Betriebe durch die Kosten für aufgebürdete
bürokratische Arbeiten sagte das heutige Wirtschaftparlament auf
Initiative des Wirtschaftsverbandes den Kampf an. Gefordert wird die
Reduzierung der immensen administrativen Verpflichtungen, die von der
staatlichen Verwaltung und Sozialversicherung auf die Unternehmen
überwälzt werden. In diesem Zusammenhang erneuert der
Wirtschaftsverband die Forderung nach einer Abgeltung dieser Arbeiten
(Bürokratiescheck). "Durch die Abwälzungen unzähliger Arbeiten von
Statistik über Sozialversicherung bis zu unnötigen
Steueraufzeichnungen geht kleinen Unternehmern oftmals die kärgliche
Familien- und Privatzeit verloren. Überdies entstehen ungeheure
Kosten in den Bertieben - damit muss endlich Schluss sein", fordern
die Wirtschaftsparlamentarier des Wirtschaftverbandes.

Lohnebenkostenreduzierung ausständig

Weiters fordert der Präsident des Wirtschaftsverbandes Dr. Rene
Alfon Haiden in der Wirtschaftsparlamentsitzung von der Regierung zum
wiederholten Male die Realisierung der versprochenen
Lohnnebenkostensenkung. Zurzeit warten Österreichs Betriebe immer
noch auf Entlastungen von mehr als 600 Mio. Euro.

OTS0204    2003-11-27/13:26

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