• 27.11.2003, 13:07:08
  • /
  • OTS0187 OTW0187

K - LH Haider: Land unterstützt Cluster und optimale Mitarbeiter-Qualifizierung

Korrektur: Im ersten und im fünften Absatz von OTS0166 sollte es
statt Hans Köstenberger richtig Hans Köstenbauer heißen.

Korrigierte Fassung:

Utl.: (micro)electronic cluster startet Qualitätsoffensive - Kärnten
als Technologieregion in der Spitzenklasse

Klagenfurt (LPD) - Der (micro)electronic cluster , ein
Unternehmernetzwerk mit Sitz in Villach, das derzeit 90
Mitgliedsbetriebe zählt, startet eine große Qualitätsoffensive, um
den Standort weiter zu verbessern und um die kleinen Betriebe
innerhalb des Clusters zu stärken. Kärnten hat sich als eines der
Mikroelektronik-Zentren Österreichs etabliert. Über die weiteren
Anforderungen und Zielsetzungen informierten heute Landeshauptmann
Jörg Haider, der Obmann des (micro)electronic cluster Hans
Köstenbauer, zugleich Geschäftsführer von Wild Austria, Werner
Reczek, Technischer Vorstand von Infineon, Peter Griehser,
Geschäftsführer der Elmont Akademie und Josef Sibitz,
Landesgeschäftsführer von AMS Kärnten im Rahmen einer Pressekonferenz
in Klagenfurt.

Technologiereferent Landeshauptmann Jörg Haider hob die intensive
Unterstützung des Clusters durch das Land über den Kärntner
Wirtschaftsförderungsfonds sowie die Partnerschaft des Landes in
zahlreichen Ausbildungs- und Bildungsinitiativen hervor. Unterstützt
durch Investitionen und gezielte Intiativen des Landes - von den
Fachhochschulen über die Uni bis zur IT-HTL Villach,
IT-Lehrwerkstätten, Elmont-Akademie, Lakeside Softwarepark usw. -
sei es gelungen, dass Kärnten auf der Skala der innovativsten
Regionen auf Platz 23 unter 148 EU-Regionen liege, knapp hinter Wien
und vor allen anderen Bundesländern. Beim jährlichen Wachstum des
Technologiesektors erreichte Kärnten laut einer Studie des
Internationalen Benchmarking Clubs sogar den dritten Rang. Die hohe
Mitarbeiterqualifikation, die Cluster-Förderung und
Forschungsinitiativen seien entscheidend, bekräftigte Haider. Auch
die Verlagerung der Automotiv-Kompetenz bei Infineon von Bayern nach
Villach habe wesentlich mit diesen Kriterien zu tun.

In Kärnten seien 45 IT-Klassen geschaffen worden, man erziele
jetzt an die 800 Absolventen pro Jahr. Kärntens Wirtschaft werde mit
dem Ausbau des Hochtechnologiemarktes erfolgreich und mit
nachhaltigem Effekt umstrukturiert. Allein die zwischenbetriebliche
Lehrwerkstätte Elmont fördere das Land pro Jahr mit über 80.000 Euro,
erwähnte der Technologiereferent.

Im Elektronikbereich nehme Kärnten Platz eins bei den
Beschäftigten bezüglich der Gesamtbeschäftigtenzahl ein. Im Rahmen
des Territorialen Beschäftigungspaktes werde die Qualitätsoffensive
durch die Qualifizierung von Fachkräften unterstützt, auch die
Reintegration guter Fachleute werde forciert.

Köstenbauer sagte, dass der Qualitätsbegriff vor allem den
hochqualifizierten Mitarbeiter umfasse. Zertifizierungsmaßnahmen für
Gütesiegel, Trainer-Award, Human-Ressorces und die
Lehrlingsausbildung spielen für den Cluster eine zentrale Rolle.

Reczek stellte fest, dass die Anforderung "Nullfehler" heute ein
Muss sei. Infineon wolle seine Qualitäts-Erfahrungen weitergeben,
Lieferanten würden davon profitieren, aber auch die Region.

Bei der Ausbildungsstätte Elmont in St. Andrä/Lavanttal gebe es
derzeit bereits 135 Lehrlinge, so Griehser. Künftig wolle man
Angebote speziell für Klein- und Mittelbetriebe seitens Elmont
machen.

Sibitz hob den Cluster als wichtigen Beschäftigungsträger hervor,
der eine hohe Wertschöpfung erziele. Je nach Konjunkturlage gebe es
offensive und defensive Maßnahmenbündel. Sibitz verwies auf die
Unterstützung der Ausbildung in den Clustern,
Qualifikationsberatung, Implacement-Stiftung, offene Betriebsstiftung
und Unterstützung von silicon wifi.
(Schluss)

OTS0187    2003-11-27/13:07

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel