- 27.11.2003, 10:33:02
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FP-Trammer: "Totes Meer" schlummert unter der Donaustadt!
Bald Hilfe für Neurodermitiskranke durch solehaltige Heißwasserquelle?
Wien, 27-11-2003 (fpd) - Optimistisch, dass es in der Frage der
heißen Thermalquellen unter dem Flugfeld in Aspern doch noch zu einer
eingehenden Diskussion komme, zeigte sich heute LAbg. GR Heike
Trammer. Es sei eine unglaubliche Ignoranz des ehemaligen
VP-Planungsstadtrates Görg gewesen, die kostbaren solehaltigen
Thermalwasserquellen unter dem Flugfeld Aspern beharrlich zu
ignorieren. Das "Tote Meer" unter dem alten Flugfeld könnte, so
Trammer, mit dem Willen der Stadtplaner und des Umweltressorts zum
Leben erweckt werden.
Bereits in den 70´er Jahren haben Bohrungen der OMV riesige
Heißwasservorkommen in 2500 m Tiefe zu Tage befördert. Durch den
enormen Druck dieser artesischen Quelle können über 1 Million Liter,
120 C° heißes chloridhaltiges Thermalwasser, pro Tag gefördert
werden. Expertenberichten zu Folge sei die Qualität mit den Quellen
in Bad Hall vergleichbar.
Trammer sieht die einmalige Chance mit Ärzten und Pharmafirmen nach
deutschem Vorbild eine Heilstätte für tausende Neurodermitis- und
Psoriasiskranke zu schaffen. "Damit wäre auch die Möglichkeit zur
Heilung für chronisch Kranke gegeben, welche durch finanzielle
Einschränkungen keine Möglichkeit haben, einen Kuraufenthalt am
"Toten Meer" zu genießen", so Trammer.
Gerade jetzt, wo die städteplanerische Verwertung des alten
Flugfeldes in Aspern mit Hilfe eines Masterplanes entschieden werden
soll, sieht Trammer einen günstigen Zeitpunkt und eine große Chance,
die Einbeziehung der heißen Thermalquellen in die Planungen zu
verwirklichen.
Trammer zeigte sich optimistisch, dass diese Überlegungen von der
Wiener Stadtregierung mitaufgenommen werden. "Unabhängig von
parteipolitischen Differenzen dürfe diese große Chance für die
Donaustadt und für Wien nicht vergeben werden. Auch wenn die Wiener
FPÖ mit Schicker nicht immer einer Meinung sei, so wäre es zumindest
wünschenswert, wenn in diesem Fall eine eingehende Prüfung durch das
Planungs- und Umweltressort erfolgen würden um die heißen Quellen in
einem zukünftigen Projekt miteinzubeziehen, so LAbg. GR Heike
Trammer abschließend. (Schluß) jen
OTS0079 2003-11-27/10:33
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