- 26.11.2003, 14:54:34
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SP-Frauenvorsitzende bezeichnete Scheucher als scheinheilig
Trannacher: "Doppelspiel" steht an der Seite von "Montag-Dienstag-Syndrom"
Klagenfurt (SP-KTN) - Als amüsant aber auch traurig bezeichnete
die Vorsitzende der Kärntner SPÖ-Frauen, Sieglinde Trannacher, das
Doppelspiel der VP-Kandidatin Elisabeth Scheucher zur
Unfallrentenbesteuerung. "Wurmitzer steht für das
Montag-Dienstag-Syndrom, jetzt hat er jemanden zur Seite, der in Wien
ja und in Kärnten nein sagt", stellte Trannacher fest und ergänzte:
"Elisabeth Scheucher hat alle Grauslichkeiten für Österreich und
Kärnten im Parlament mitbeschlossen".
"Ich würde mich freuen, sollte sich Scheucher zu Abwechslung
wirklich für die Unfallrentner einsetzen, durch das bisherige
Abstimmungsverhalten Scheuchers fehlt mir daran aber der Glaube und
ich kann die Aussagen nur als Wahlkampfgag werten", so die
SP-Frauenvorsitzende, die betonte, dass sich die SPÖ von Beginn an
vehement gegen die Unfallrentenbesteuerung ausgesprochen hat.
"Ich fordere Frau Scheucher auf, auch mit der SPÖ mitzustimmen,
wenn es darum geht, die unaufgeforderte Rückerstattung der bisher
bezahlten Steuern und Gebühren, wie die Ambulanzgebühr, zu
erreichen", so Trannacher. (Schluss)
OTS0265 2003-11-26/14:54
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