• 26.11.2003, 14:52:09
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  • OTS0264 OTW0264

MARIA MOSER - Materie in spiritu

Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums im Palais Harrach, Freyung 3, 1010 Wien vom 4. Dezember 2003 bis zum 11. Jänner 2004

Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums im
Palais Harrach, Freyung 3, 1010 Wien vom 4. Dezember 2003 bis zum
11. Jänner 2004

Wien (OTS) - Pressekonferenz am Mittwoch, dem 3. Dezember 2003, um
10.30 Uhr im Palais Harrach

Maria Moser gehört zur mittleren Generation der zeitgenössischen
Kunst der Alpenrepublik. 1948 in Frankenburg/OÖ geboren, studiert sie
von 1968-73 an der Akademie der Bildenden Künste Wien, um sofort nach
Erhalt des Diploms als freischaffende Künstlerin zu arbeiten.

Sie erhält frühzeitig Anerkennung: dem Staatsstipendium für
Malerei folgen Auszeichnungen und Preise des Wiener Kulturfonds, des
Kulturrings der Wirtschaft und des Landes Oberösterreich.
Ausstellungen in vielen wichtigen Städten, Institutionen und
Galerien Österreichs führen zu Präsentationen im Ausland u.a. in
Kairo, New York, Washington, Zürich, Luxemburg und Locarno. In
Deutschland waren ihre Werke zu sehen u.a. in Düsseldorf, Frankfurt,
Stuttgart, Hannover und St. Petri in Lübeck.

Ihre Bilder sind, bei aller Abstraktion, unverkennbar dem Material
Eisen gewidmet; seiner Archaik und Rohheit ebenso wie seiner
Erhabenheit und Kühnheit; der Erhitzung bis zur Rotglut ebenso wie
der Formung und Erstarrung; seiner Funktionalität wie auch seiner
Vergänglichkeit im Rost -Liebesbekundungen, Ehrenbezeugungen,
Hommagen an ein Urmetall.

Maria Moser begegnet der Wuchtigkeit, ja, der Macht des Materials
zum einen mit großen, raumfüllenden Formaten, zum anderen mit
expressiven Farben. Ihre bis zu 8 x 3 m großen Formate und der grobe,
fast rohe Bildträger korrespondieren eindrucksvoll mit der
ursprünglichen, dräuenden Gestalt des Eisens; sie scheinen die
Leinwand zu sprengen, sich in den Raum hineinschieben zu wollen:
brachiale Elemente.

Sie hat konsequent alle Ansprüche, alle Kraft, alle Ambitionen in
ihre künstlerische Arbeit investiert. Und dies jenseits aller Moden
und Märkte und entgegen aller Trends fort von Malerei und Plastik.
Entstanden ist so in einem Vierteljahrhundert ein in sich
vielschichtiges, aber zugleich komplexes Werk. Ein Werk, das heute
schon Gültigkeit besitzt.

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS0264    2003-11-26/14:52

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