• 26.11.2003, 10:29:26
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  • OTS0091 OTW0091

Wiener Gemeinderat (1)

Fragestunde

Wien (OTS) - Die 36. Sitzung des Wiener Gemeinderates wurde um 9
Uhr mit einer Fragestunde eröffnet.

Die erste, an Bürgermeister Dr. Michael Häupl (SPÖ) gerichtete
Anfrage stammte von GR Ingrid Korosec (ÖVP) und hatte den aktuellen
Stand der Vorarbeiten hinsichtlich der Neuorganisation der
Sozialagenden der Stadt Wien zum Inhalt. Häupl betonte, dass es bei
der Neuausrichtung primär um eine nachhaltige Absicherung für ältere
Menschen, wie auch um ein modernes soziales Sicherungssystem für alle
Wienerinnen und Wiener gehe. Mit Juli 2004 werde der "Fonds Soziales
Wien" seine Tätigkeiten aufnehmen, bis dahin gelte es, die
entsprechenden Schritte zu setzen. Ziel sei es jedenfalls, eine
bessere Effizienz im Sozialbereich zu erreichen.

Die zweite Anfrage an Kulturstadtrat DDr. Andreas
Mailath-Pokorny (SPÖ) kam von GR Mag. Heidemarie Unterreiner (FPÖ)
und hatte die Vorgehensweise der Bestellung von Stadtrat Marboe zum
Mozart-Intendanten zum Inhalt. Mailath-Pokorny betonte, dass sich
Wien im Mozartjahr 2006 als weltoffene wie auch kulturell innovative
Stadt präsentieren werde. Marboe sei ein Garant dafür, dass sich die
Gesamtkonzeption, wie auch -durchführung dieses in sich vielfältigen
Vorhabens in guten Händen befinde. Ebenso hob er hervor, dass er auch
weiterhin darum bemüht sein werde, wichtige Informationen in Sachen
Mozart 2006 an die Oppositionsparteien transparent weiterzuleiten.

Die dritte, von GR Ingrid Schubert (SPÖ) eingebrachte Anfrage
hatte die anstehende Theaterreform in Wien zum Inhalt. Kulturstadtrat
DDr. Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) nannte als eine der wesentlichsten
Neuerungen die Installierung des Kindertheaterhauses im
Museumsquartier, welches im Herbst des kommenden Jahres seinen
Betrieb aufnehmen werde. Hinsichtlich der Reform der bestehenden
Theaterbühnen wie auch mittleren und kleinen Theatergruppen hielt er
fest, dass hierfür die kulturpolitischen Rahmenbedingungen für eine
neue Qualität an Flexibilität, aber auch Verbindlichkeit gesetzt
werden. Es ginge darum, einerseits die materielle Sicherheit bei der
Planung zu erhöhen, andererseits die richtigen Antworten auf eine
sich verändernde urbane Theaterwelt zu finden. (Forts.) hch/vo

OTS0091    2003-11-26/10:29

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