- 25.11.2003, 15:51:52
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Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) sponsert heuer bereits zum dritten Mal den ÖGUT-Preis "Frauen in der Umwelttechnik" in Höhe von 5.000,- Euro
Wien (OTS) - Zum 18. Mal wurde gestern, in Wien der
Umweltschutzpreis der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und
Technik (ÖGUT) vergeben. In den Kategorien "Frauen in der
Umwelttechnik", "Umweltschutz und Umwelttechnologien in Mittel-, Ost
und Südosteuropa" sowie "Nachhaltige, innovative
Unternehmensstrategien im IT-Business" wurden innovative Projekte und
Ideen gesucht.
Den vom bmvit gesponserten Hauptpreis in der Kategorie "Frauen in
der Umwelttechnik" erhielt Dr.in Brigitte Bach von ARC-Arsenal
Research für den Aufbau eines Wärmepumpenkompetenzzentrums. Weitere
Preise in dieser Kategorie gingen an Mag.a Hildegund Mötzl für die
Erarbeitung eines internationalen Gütesiegels für Bauprodukte,
Dipl.-Ing.in Marion Huber-Humer für eine Methode zur Minimierung von
Methangasemissionen aus Deponien und Altlasten durch Abdeckschichten
aus Kompost und Mag.a Susanne Geißler sowie Dr.in Erika Ganglberger
für die Entwicklung ökonomisch und ökologisch optimierter Farbstoffe
und Färbeprozesse für die Textilindustrie. Einen Anerkennungspreis
erhielt Elisabeth Hehenberger, Studentin der Betriebswirtschaft, für
ihre Fachbereichsarbeit mit dem Titel "Reduktion von CO2 durch
Einsatz von Holzfeuerungen".
"Einmal mehr zeigten die prämierten Projekte, dass Innovation eine
Schlüsselqualifikation für die Anforderungen eines nachhaltigen 21.
Jahrhunderts darstellt", meinte Vizekanzler Hubert Gorbach anlässlich
der Preisverleihung und weiter "mit dem Preis für Frauen in der
Umwelttechnik wollen bmvit und ÖGUT Pionierinnen der Umwelttechnik,
also eines traditionell männerdominierten Bereichs, vor den Vorhang
bitten. Dem bmvit ist es ein wichtiges Anliegen, Frauen dabei zu
unterstützen ihre Leistungen in technologisch-wissenschaftlichen
Feldern besser sichtbar zu machen. Dieser Preis ist ein Schritt in
diese Richtung.
"Die eingereichten und prämierten Projekte des heurigen
ÖGUT-Umweltpreises überzeugten in besonderer Weise durch ihre
Innovation", stellte Herbert Greisberger, Generalsekretär der ÖGUT,
erfreut fest und zeigte sich zuversichtlich, dass diese Innovationen
"Eingang in die tägliche Praxis von Produktion und Konsum finden
werden". (Schluss bxf)
OTS0253 2003-11-25/15:51
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